Hat schönes Wetter und genug Bier fürs Wochenende bestellt: Brauereichef Michael Schweinberger. 

Am 13. und 14. Mai 

Premiere bei der Maisacher Brauerei: Zweitägiges Fest für alle

Ein Brauhaus muss einmal im Jahr eine Feier schmeißen. Das findet zumindest Michael Schweinberger. Deshalb veranstaltet er ein großes Brauereifest am Muttertags-Wochenende. Das Programm steht ganz im Zeichen des Räubers Kneißl.

Maisach– Mathias Kneißl galt zu seinen Lebtagen als wahrer Volksheld. In seinem Leben sahen die armen Kleinbürger etwas Revolutionäres gegen die Obrigkeit. 142 Jahre nach seinem Tod wird der Bayer, der im Landkreis geboren wurde, mit einem Brauereifest geehrt. Am 13. und 14. Mai veranstaltet Schweinberger auf dem Gelände erstmals ein Firmenfest für Jedermann. Der 55-Jährige ist seit Januar 2016 Geschäftsführer der Brauerei Maisach. „Bisher waren die Brauereifeste nur für geladene Gäste. Es war mir ein Anliegen, frischen Wind ins Unternehmen zu bringen“, sagt er. Dabei sei ihm wichtig, dass die Bürger sich mit dem regionalen Betrieb identifizieren können.

Start ist am Samstag, 13. Mai, um 13 Uhr. Dieser Tag ist der „Tag des Bieres“. Besucher können im Sudhaus das Biermachen von Hand erleben und dem Braumeister Löcher in den Bauch fragen. Außerdem gibt es ausgewählte Craft-Biere zum Probieren.

Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste beim Holzfasspichen (ab 14 Uhr). Dabei werden die Fässer innen mit Pech ausgekleidet, damit keine Kohlensäure verloren geht. „Es ist eine schmuddelige und rauchige Arbeit. Aber sehr interessant zum Anschauen“, verspricht Schweinberger. Holzfasspicher Günter Huber arbeitet mit 200 Grad heißem Pech an den alten Fässern. Das alte Handwerk ist so gut wie ausgestorben. Doch die Maisacher Brauerei möchte es bewahren und betreibt deshalb weiterhin die brauereieigene Picherei.

Der Muttertag ist der „Familientag“ des Festes. Der „Räuber Hotzenplotz“ wird von der Berliner Gruppe „Handmaids“ als Puppentheater ausgeführt, und die „Olchinger Ratschkathln“ sorgen mit ihrer Comedy-Show für gute Stimmung. Beim Kinderschminken können sich Buben und Mädchen in kleine Räuber verwandeln.

„Es steht alles ganz im Motto des Räubers Kneißl. Sogar das Essen“, erklärt der Geschäftsführer. Es gibt eine Henkersmahlzeit, Reiberdatschi, Steckerlfisch und Kartoffelchips aus der Maschine. Bier gibt’s aus dem Fass.

Da das Fest großenteils im Freien stattfindet, ist der Chef auf gutes Wetter angewiesen. „Das ist aber bereits bestellt“, sagt der 55-Jährige lachend. Parkmöglichkeiten gibt es an beiden Tagen auf dem Volksfestplatz. Nur für die zwei Konzerte am Samstagabend (ab 17 Uhr Schachermuih-Musikanten, ab 20 Uhr Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn) wird Eintritt verlangt. Kombitickets zu 17 Euro unter Telefon (0 81 41) 39 55 70. Weitere Infos auf www.brauerei-maisach.de.  (amü)

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