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In Maisach

Protest gegen neue Strommasten

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Die Gemeinde bleibt dabei: Zum Schutz der Bevölkerung soll die nach Dachau führende Hochspannungsleitung, die Bayernwerk aufrüsten will, nahe der Wohnbebauung unterirdisch verlegt werden. 

Maisach – Die bisherigen Vorschläge der Kommune wurden von der Bayernwerk AG abgelehnt. Grund: Der technische und finanzielle Aufwand sei zu hoch.

Wie berichtet, soll die bestehende Leitung ertüchtigt werden: Die Leistung soll von 60 auf 110 Kilovolt erhöht werden. Dafür braucht es stabilere und höhere Masten, Voraussetzung ist ein massiveres Fundament. Die Verhandlungen mit Eigentümern und Landwirten laufen.

Maisach hatte vorgeschlagen, das vorhandene Umspannwerk nach Norden auf ein gemeindeeigenes Grundstück zu verlegen. Dann hätte die Firma Enaco ihren Betrieb Richtung Süden erweitern können und die Hochspannungsleitung wäre von der Wohnbebauung weiter abgerückt. Das lehnt Bayernwerk ab, da sich das Gemeindegrundstück im Überschwemmungsgebiet befindet und eine Ausgleichsfläche von 8000 Quadratmetern nachgewiesen werden müsste. Das Gelände müsste zudem sehr hoch aufgeschüttet werden. Mit der Verlagerung des Umspannwerks wäre zudem ein erheblicher Umbau der vorhandenen Leitungen und Masten verbunden.

Leitung soll nahe der Wohnbebauungunterirdisch laufen

Der Gemeinderat nahm das Nein von Bayernwerk zur Kenntnis. Er hält aber daran fest, dass die Leitung im Maisacher Norden nahe der Dahlienstraße unterirdisch verlegt werden soll. Der Einspruch gegen die Bayernwerk-Pläne wird also aufrecht erhalten, wie das Gremium einstimmig beschloss.

In der Sitzung wurde noch thematisiert, dass die elektrische Feldstärke gleich bleibt. Auch künftig liege die Belastung innerhalb der Grenzwerte. 

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