Maisach

Realschule verabschiedet 161 Absolventen

Maisach - Pause vom frühen Aufstehen, Auszeit von der Lehrerschaft – auch das symbolisiert für die 161 Zehntklässler der Orlando-di-Lasso-Realschule das Ende ihrer Schullaufbahn.

„Am Anfang jedes Abschnittes waren wir die Kleinen“, blickten die Schülersprecher Elena Mergert und Nele Weber im Rahmen der Abschlussfeier auf die jeweiligen Abschnitte ihrer Schullaufbahn zurück. „Am Ende sind wir doch immer groß herausgekommen.“ Den Bogen zwischen erster und zehnter Klasse spannte auch die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler, die im dritten Jahr nacheinander in der Maisacher Realschule zu Gast war: „Wo alles mit einer Schultüte begann, ist heute ein Abschlusszeugnis beigefügt.“ Mit dessen Übergabe möge Wehmut über das Ende der Schulzeit verbunden sein. „Es macht aber bewusst, dass der nächste Schritt ins Leben bevorsteht“, sagte sie.

Das Zeugnis sei für den weiteren Weg eine gute Basis. Ein Garantieschein für das Gelingen sei es aber nicht. Daher riet die Elternbeiratsvorsitzende Ilona Nitzsche dazu, sich von Rückschlägen keinesfalls entmutigen zu lassen: „Was immer passiert, bewahrt euch die jugendliche Neugier.“ Die habe immerhin dazu geführt, dass die Ergebnisse besser ausgefallen seien als von vielen Schülern selbst angenommen worden sei, wie Maisachs Vize-Bürgermeister Roland Müller anerkennend ausführte. „Nun fängt eine neue und spannenden Zeit an.“ Dies schließe das Erwachsenwerden ein. „Das bedeutet, Entscheidungen zu treffen, von denen man vorher nicht weiß, ob sie richtig oder falsch sind“, sagte Müller. Er riet daher den Maisacher Realschülern, sich stets daran zu erinnern, „mit welchem Engagement euch die Eltern begleitet haben, mit welchem Hoffen und Bangen“. Sie sollten stets genauso Begleiter bleiben, wie es die Lehrkräfte auf dem schulischen Weg waren.

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