In Maisach soll eine Hundehaltungsverordnung erarbeitet werden.
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In Maisach soll eine Hundehaltungsverordnung erarbeitet werden.

Aus dem Gemeinderat

So will Maisach gegen freilaufende Hunde vorgehen

  • Helga Zagermann
    vonHelga Zagermann
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In Maisach soll eine Hundehaltungsverordnung erarbeitet werden.

Maisach – Im Gemeindegebiet gibt es immer wieder Probleme mit frei laufende Hunden, die andere (Haus-)Tiere oder Passanten angehen. Daher hat der Gemeinderat nun gegen sieben Stimmen beschlossen, dass eine Hundehaltungsverordnung erarbeitet wird. Sobald der Vorschlag der Verwaltung vorliegt, wird die Sache nochmals im Gremium diskutiert.

Grundlage des Entwurfs soll sein, dass große Hunde (ab einer Schulterhöhe von 50 Zentimetern) auf allen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen innerhalb der bebauten Ortsteile und auf Geh- und Radwegen innerhalb des ganzen Gemeindegebiets ständig an einer reißfesten, maximal drei Meter langen Leine zu führen sind. Bei Verstößen kann dann ein Bußgeld fällig werden. Die Größe der Hunde und die Festlegung des Geltungsbereichs hatte man sich bei anderen Kommunen abgeschaut.

Im Gemeinderat hieß es, dass es immer wieder zu Zwischenfälle komme. Im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre seien fünf Vorfälle pro Jahr registriert. Doch nicht jeder Fall werde im Rathaus oder bei der Polizei aktenkundig. Problem ist, dass der Gemeindeverwaltung die Hände gebunden seien. Es würden zwar Gespräche mit den Hundehaltern geführt und Briefe geschrieben – stets mit der Bitte, die Tiere an die Leine zu nehmen. Doch ein Bußgeld könne nur verhängt werden, wenn es eine Hundehaltungsverordnung gebe.

Auf Feldwegen außerhalb bebauter Bereiche, so die Verwaltung, solle die Leinenpflicht ganz explizit nicht gelten: Dort komme es nur sehr selten zu Vorfällen.

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