Der Umbau an der Ganghoferstraße geht los.

Gewerbegebiet

Umgebauter Geh- und Radweg kostet knapp 370 000 Euro

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Der Geh- und Radweg durch das Gewerbegebiet entlang der Ganghoferstraße wird umgebaut. Nach langer Debatte im Maisacher Gemeinderat im Mai und einer Ortsbesichtigung durch den Bauausschuss im Juli steht nun fest: Der Weg in Gernlinden wird teilweise an die Fahrbahn verlegt. Zum Schutz für Radler und Fußgänger wird der Asphalt aller Einfahrten rot markiert.

Gernlinden – Der Geh- und Radweg durch das Gewerbegebiet entlang der Ganghoferstraße wird umgebaut. Nach langer Debatte im Maisacher Gemeinderat im Mai und einer Ortsbesichtigung durch den Bauausschuss im Juli steht nun fest: Der Weg in Gernlinden wird teilweise an die Fahrbahn verlegt. Zum Schutz für Radler und Fußgänger wird der Asphalt aller Einfahrten rot markiert.

An der Ganghoferstraße gibt es diverse Probleme. Erstens wünschen sich viele Gernlindner, dass die großen Firmengebäude hinter mehr Grün, also höheren Hecken oder Bäumen, verschwinden. Zweitens sind an den Einfahrten – also dort, wo Autofahrer, Radler und Fußgänger aufeinander treffen – schon einige Unfälle passiert. Drittens will die Gemeinde nicht die Bereiche umbauen, die bereits fertig angelegt sind. Und viertens ist der bisherige Grünstreifen mit eineinhalb Metern zu schmal, als dass dort größere Bäume gedeihen würden. Fünftens liegt genau darunter eine Gasleitung – zu tiefe Wurzeln wären also auch deshalb ein Problem.

In den Umbau werden im kommenden Jahr rund 260 000 Euro investiert. Eine Querungshilfe im Bereich der Ganghoferstraße kurz vor der Einmündung der Marie-Curie-Straße kostet weitere rund 116 000 Euro. „Das ist nicht wenig Geld“, sagte Bürgermeister Hans Seidl (CSU). „Aber es dient dem Schutz.“

Der Geh- und Radweg wird in den Bereich, in denen noch keine Anpflanzung stattgefunden hat, nach außen zur Fahrbahn verschwenkt. Zum Schutz für Radfahrer und Fußgänger wird der Bordstein von fünf auf zwölf Zentimeter angehoben. Der Grünsteifen wird dementsprechend an die Grundstücke verlegt und bildet dort mit der Eingrünung der Betriebe eine größere Fläche und Sichtschutz, so hofft man. Allerdings dürfen Hecken oder Bäume im Bereich der Ausfahrten nicht so hoch sein, dass sich das Unfallrisiko erhöht.

In den Bereichen, in denen schon alles fertig ist, bleibt die Reihenfolge folgendermaßen: Fahrbahn, Grünstreifen, Geh- und Radweg, Zaun, Gewerbegrundstück. Der Gemeinderat billigte die Pläne einstimmig. 

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