Die Richtkrone wird per Kran nach oben gezogen: Bürgermeister Hans Seidl (vorne r.) sowie die Investoren (v.l.) Stefan Klein und Michael Ehret schauen stolz zu. Foto: Peter Weber

Es geht voran

Maisachs neue Mitte wächst in die Höhe

Maisach – Es war eine Würdigung der rund 50 Bauarbeiter, die seit September 2014 am Großprojekt „Mitten in Maisach“ arbeiten: das Richtfest mit den Investoren und der Gemeindespitze.

Der Gebäudekomplex an der Bahnhofstraße wird einmal 57 Wohnungen umfassen und unter anderem Einzelhandelsflächen (Edeka und Rossmann) und ein Ärztehaus besitzen. Mit dem angrenzenden neuen Gemeindezentrum, das zusätzlich zwölf Apartments besitzt, werden nach Fertigstellung um die 200 Bewohner einziehen.

Die Einweihung der neuen Mitte, ein Areal von insgesamt mehr als 10 000 Quadratmetern, ist in zehn bis zwölf Monaten geplant, sofern keine baulichen Komplikationen auftreten sollten. Allerdings sind sich alle Beteiligten einig, dass es zu solchen nicht kommen wird.

Dieter Günther, der beauftragte Bauleiter, ist ein kompletter Logistiker. Sämtliche Vorgänge auf dem Bau werden minuziös geplant, so dass nichts passieren sollte. Das zeigt sich auch daran, dass sämtliche Bauarbeiter unverletzt blieben und das Projekt komplett im Zeitplan ist. Anfängliche Verzögerungen durch archäologische Funde und Differenzen mit den Nachbarn werden wohl bis Bauende wieder aufgeholt werden.

Die neue Mitte soll eine Investition für die Zukunft sein. Bürgermeister Hans Seidl erwartet eine Belebung des Ortszentrums, bedingt durch das große Spektrum an Nahversorgung und der ansprechenden Aufenthaltsqualität, die zum Verweilen einladen soll. In seiner Rede sprach er von der „zukünftigen Herzkammer Maisachs“, deren Realisierung die größte Entwicklung des Ortes in der näheren Vergangenheit und Zukunft sein wird.

Spezieller Dank ging an die Investoren, durch deren Bau neue Impulse im Ort gesetzt würden. Auch ist Seidl überzeugt, der Gemeinderat habe alles richtig gemacht und betonte, man ziehe bei derartigen Großprojekten immer an einem Strang.

Spätestens Mitte nächsten Jahres soll dann das Einweihungsfest steigen. Bis dahin gibt es noch viel zu tun, unter anderem die Angleichung weiterer Anbauflächen, so dass die neue Mitte Maisachs „wie aus einem Guss“ erscheinen wird.

(Matthias Kast)

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