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Spielten im doppelten Sinne eine tragende Rolle beim Starkbierfest: Bürgermeister Hans Seidl (l.) und Gottfreid Obermair. Hier befördern sie den Marterpfahl zur Bühne, an den sie im Vorjahr gebunden waren.

Starkbierfest in Malching 

Lustiges Derbleckn mit Seidl-Drive und E-Auto

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Wer setzt sich mit der Maisacher Südumfahrung ein Denkmal? Im Mittelpunkt der Frage standen Bürgermeister Hans Seidl und FW-Rat Gottfried Obermair.

Malching – Rund 180 Besucher des Starkbierfestes des Malchinger Veteranenvereins amüsierten sich köstlich über die Frage, ob die Straße den Namen Seidl-Drive (nach Bürgermeister Hans Seidl) oder G.O.-Süd (Gottfried Obermair) bekommen soll.

 „Seidl und ich polarisieren einfach“, kommentierte Obermair seine zentrale Rolle im Stück. Angesichts der Steilvorlagen, die die politischen Meinungsverschiedenheiten der beiden jedes Jahr für das Starkbierfest liefern, meinte Obermair lachend: „Alleine deshalb muss ich ja fast nochmal kandidieren.“

Bilder: Das Starkbierfest in Malching

Neben der Südumfahrung nahmen Sebastian Staffler als Seidl und Thomas Wörl als Obermair aber auch das von Obermair geforderte Car-Sharing des gemeindlichen Elektroautos aufs Korn. Und mit „Django“ Schwarzmann fand diesmal sogar ein Maisacher Original den Weg auf die Bühne. Der Privatier, den man unter anderem für seine Ruhepausen auf der Bank vor dem Rathaus kennt, wurde von Thomas Käser unnachahmlich dargestellt.

Neben dem Sketch sorgten diverse Einlagen im voll besetzten Angerwirt für eine Mordsgaudi. Beim Nachspielen der Kaltwassergrill-Challenge der Malchinger Feuerwehr mussten auch Seidl, Veteranenchef Jakob Staffler und Michael Schweinberger von der Maisacher Brauerei ins Wasser steigen.

Seidl und Obermair brachten indessen den Marterpfahl aus dem Bühnenbild des Vorjahres zurück. An dem Pfahl waren die beiden seinerzeit angebunden worden, danach stand das Requisit ein Jahr lang als Andenken daran im Rathaus. 

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