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Ein Opfer der Flammen wurde gestern eine Ballenpresse (Bildmitte). Die Mammendorfer Feuerwehr löschte den Brand, der auch auf das Feld übgriff.

200.000 Euro Schaden

Strohballenpresse bei Mammendorf fängt Feuer

Bis nach Mammendorf hinein zogen gestern Nachmittag Rauchwolken und Brandgeruch, als etwa 800 Meter außerhalb des Ortes eine landwirtschaftliche Strohballenpresse in Flammen aufging. Das Feuer griff auch auf das abgeerntete Getreidefeld über.

Mammendorf – 25 Einsatzkräfte der Mammendorfer Feuerwehr verhinderten, dass sich der Brand noch weiter ausbreitete. „Es ist gar nicht so unüblich, dass Ballenpressen in Brand geraten“, sagte Christian Huber, Pressesprecher der Mammendorfer Wehr, dem Tagblatt gestern auf Nachfrage. Das 200.000 Euro teure Gerät verarbeitete gerade das Stroh von den dortigen Feldern, als die Flammen plötzlich hochschlugen.

Einige der alarmierten Einsatzkräfte rückten gleich mit einem sogenannten Grubber aus – einem landwirtschaftlichen Gerät, mit dem man ähnlich einem Pflug das Feld bearbeitet. Der umgegrabene Boden bot den Flammen keine Nahrung mehr, die Brandbekämpfer brachten das Feuer unter Kontrolle.

Mit dem Tankanhänger eines Landwirts wurden außerdem große Mengen an Löschwasser antransportiert, mit dem die Ballenpresse und das Stroh gelöscht wurde. Um die Flammen auf dem Feld zu ersticken, verwendeten die Floriansjünger Feuerpatschen – lange Stangen mit flachem Ende, die bei Flur- und Waldbränden zum Einsatz kommen. Der Einsatz dauerte eineinhalb Stunden, verletzt wurde niemand.

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