Mehr Platz für die Vereine

Mammendorf bekommt eine dritte Sporthalle

Mammendorf – Die Schul- und die Mehrzweckhalle werden stark frequentiert. Deshalb wird jetzt in Mammendorf eine dritte Sporthalle gebaut: an der Schulstraße.

Schon 2014 wurde das Thema diskutiert. Auch im Kommunalwahlkampf war der Bau im Gespräch. Jetzt hat der Gemeinderat das Projekt beschlossen: Einstimmig wurde der Entwurf einer eineinhalbfachen Halle genehmigt.

Zunächst war man von Kosten von 2,6 Millionen Euro ausgegangen, mittlerweile sind es 2,9 Millionen Euro. Um bauen zu können, musste die Gemeinde das östlich des Schulkomplexes liegende Grundstück kaufen – bisher hatte sie es nur gepachtet. „Der Ankauf ist uns gelungen“, teilte Bürgermeister Josef Heckl (BGM) mit.

Das Architektenbüro Gerum und Haake hatte im vergangenen Herbst in einer Klausurtagung einen Vorentwurf vorgestellt. Dabei kamen einige Änderungswünsche auf: zum Beispiel ein größerer Gymnastikraum und eine dritte Umkleide. Das machte die Verlegung des Geräteraumes erforderlich. „Die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten ist notwendig“, sagte Heckl. Der Gesundheits-, der Seniorensport und Trendsportarten nehmen ständig zu. Vor allem der größere Gymnastikraum werde viele Probleme lösen. Auch ein neuer Parkplatz sei in der Größenordnung notwendig, würden doch regelmäßig Parallelveranstaltungen in den Hallen stattfinden.

Stefan Bauer (FW) schlug vor, den Zugang zum Geräteraum, der zwischen neuer Halle und alter Mehrzweckhalle angesiedelt ist, so zu verlegen, dass ein direkter Zugang von beiden Hallen möglich ist. Außerdem sollten bei der Berechnung auch die Kosten für den neuen Bolzplatz und neuen Parkplatz berücksichtigt werden. Dritter Bürgermeister Manfred Heimerl (FW) forderte einen weiteren Notausgang. Thomas Holzmüller (FW) schlug vor, auf dem Trakt von Umkleiden und Gymnastikraum eine solarthermische Anlage zur Warmwasserunterstützung zu installieren, um Energiekosten einzusparen. Und Benjamin Miskowitsch (CSU) erinnerte daran, beim Außenbereich-Umbau den Verkehrsübungsplatz zu erhalten.

Die schulaufsichtliche Genehmigung durch die Regierung liegt seit Dezember vor. Nachdem der Bau einer Halle für die Grund- und Mittelschule förderfähig ist, stellt die Verwaltung nach Ermittlung der exakten Baukosten einen Antrag. Dabei werden allerdings nur die Kosten einer Einfachturnhalle berücksichtigt, davon gibt es rund 40 Prozent. (dm)

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