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Krüglöredner Florian Gerum legte eine gute Rede hin.

Starkbierfest Mammendorf

Krüglredner derbleckt feinsinnig genau

Das Starkbierfest der Mammendorfer CSU lockte rund 200 Gäste in den Saal des Bürgerhauses. Sie waren rundum begeistert.

Mammendorf – Neben dem Anstich des süffigen Prinzregent Luitpold Weizenbocks strapazierte ein launiger Fastenprediger die Lachmuskeln der Besucher. Das traditionelle Baumstamm-Wettsägen sorgte dafür, dass aber auch die Armmuskeln nicht zu kurz kamen. Und für eine gute Stimmung sorgte die bayerische Band „Sabbradi“.

Erstmals übernahm eine Frau das traditionelle Anzapfen. Nachdem der VdK-Ortsverband erst vor wenigen Tagen sein 70-jähriges Gründungsfest feierte, erhielt die Vorsitzende Maria Bernhard die Ehre, das erste Fass Prinzregent Luitpold Weizenbock anzuzapfen. Mit vier Schlägen und kaum einem Spritzer erfüllte sie die Aufgabe bravourös.

Bilder: Das Starkbierfest in Mammendorf

Mit Spannung erwarteten die Gäste den Auftritt des neuen Fastenpredigers. Neu war er ja nicht, denn Florian Gerum war bereits vor fünf Jahren schon dreimal in die Rolle des Krüglredners geschlüpft. Sein zwischenzeitlicher Nachfolger, Robert Piecha, konnte sich diesmal entspannt zurücklehnen und den Abend genießen. Der 35-jährige Gerum erklärte seien Rückkehr damit, dass er wieder Lust gehabt habe: „Auch wenn es viel Arbeit macht, macht es aber auch Spaß“, meinte Gerum.

Der Spaß war ihm dann beim feinsinnigen Derbleckn der örtlichen Politprominenz sichtlich anzusehen. „Er hat nichts verlernt“, sagte Kulturreferent Toni Fasching über den Auftritt des Bruder Barnabas. „Man merkt halt, dass er aus dem Ort stammt und bestens die Interna kennt. Er starker Auftritt, der nie beleidigend rüberkam.“

Dieter Metzler

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