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Die Parkplätze am Bahnhof werden knapp.

Büro beauftragt

Am Mammendorfer Bahnhof wird ein Parkdeck geplant

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 Am Bahnhof könnte ein Parkdeck entstehen. Zumindest hat der Gemeinderat nun ein Planungsbüro beauftragt, die Bau- und Unterhaltskosten zu ermitteln sowie ein Konzept für die Auf- und Abfahrt zu erstellen.

Mammendorf–Der Park-&-Ride-Platz am Mammendorfer Bahnhof ist überlastet. 2014 wurde erweitert, doch mittlerweile sind die Kapazitätsgrenzen wieder ausgeschöpft. Deshalb hatte sich die Gemeinde vor eineinhalb Jahren an den MVV gewandt. Er solle die Stellplatzauslastung überprüfen. Denn das ist Voraussetzung für eine Förderung durch die Regierung von Oberbayern – für eine Park-&-Ride-Anlage könnte man bis zu 80 Prozent an Zuschüssen erhalten bei Fertigstellung bis Ende 2022, danach 60 Prozent. Ergebnis der MVV-Überprüfung: Es bräuchte 90 weitere Parkplätze. Aus Platzmangel kommt nur ein Parkdeck infrage.

Es könnte auf der Nord- oder Südseite des Bahnhofs gebaut werden. Weil aber mehr Autos aus Süden kommen, mache es dort mehr Sinn, sagte Bürgermeister Josef Heckl (BGM).

Der Mammendorfer Bahnhof sei durch die Regionalzüge auch für Auswärtige attraktiv, so Heckl. Ihm sei bewusst, dass man durch ein Parkdeck noch mehr Verkehr anlocke. Die Frage sei: Muss Mammendorf für Auswärtige Parkplätze schaffen?

Verhandlungen mit der Bahn

Stefan Bauer (FW) fände es interessant zu wissen, wer am Bahnhof parke. Eigentlich müsse die Bahn Stellplätze schaffen. Weil sich der Konzern jedoch nicht engagiere, habe die Gemeinde vor 13 Jahren die Sache in die Hand genommen. Das sei der richtige Weg gewesen, den gehe man nun weiter. Das Parkdeck solle eine leichte Stahlkonstruktion sein, ähnlich der am Bahnhof Bruck.

Josef Reindl (BGM) fragte, ob der Bau bis Ende 2022 zu schaffen sei. Der Aufwand sei nicht so groß, entgegnete Heckl, außerdem seien noch drei Jahre Zeit, um den höheren Förderbetrag zu erhalten.

Helfen würde der Gemeinde die Fläche der ehemaligen Verladestation. „Da müssen wir mit der Bahn verhandeln“, so Heckl. 3. Bürgermeister Manfred Heimerl (FW) sprach die Zukunft an: Werde der Mammendorfer Bahnhof auch künftig stark genutzt? Wie es sich auswirke, wenn der Fugger-Express in zehn Jahren vielleicht nicht mehr Mammendorf anfahre, sei schwer zu sagen, entgegnete Heckl.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat, ein Ingenieurbüro zu beauftragen. Die Fachleute sollen die Anzahl von neuen Plätzen auf einem Parkdeck, ein Konzept für die Auf- und Abfahrt sowie die voraussichtlichen Bau- und Unterhaltskosten grob ermitteln. Zudem will man prüfen lassen, inwieweit eine Anpachtung des Geländes der Verladestation möglich ist. 

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