Herzstück des Sanitärgebäudes ist die in weiß gehaltene Wasserstelle. 

Freizeitpark 

Architekturpreis für Sanitärgebäude im Mammendorfer Zeltplatz

Seit der Saisoneröffnung 2017 ist der Jugendzeltplatz auf dem Gelände des Freizeitparks um eine Attraktion reicher.

Mammendorf –  Das nach neuesten Standards vom Gilchinger Architekten Stefan Dinkel errichtete Sanitärgebäude fand seinen Platz auf dem Wiesenstück etwas abseits der Zeltwiese. Nun wurde das Bauwerk mit dem Wessobrunner Architekturpreis ausgezeichnet. Gewürdigt wird damit bemerkenswerte, zeitgenössische Architektur in Oberbayern.

In dem Gebäude finden sich neben Duschen, Toiletten und Waschecke auch ein Kühlschrankraum, ein Geschirrspülplatz und Möglichkeiten zur Müllentsorgung. Es ist das Ergebnis zahlreicher Planungsüberlegungen, wie man den Teil des Geländes effizient nutzen könne. Ziel war es, mit einer einfachen Konstruktion und günstigen, jedoch robusten Materialien den gewünschten Standard mit einer hohen architektonischen Qualität zu verbinden.

Unter den 35 eingereichten Projekten gehörte das Sanitärhäuschen mit zu den Preisträgern des Architekturpreises Wessobrunner Kreis. „Die Ausformulierung der Wasserstelle, fast an einen Altar erinnernd, in strahlend weißem Kunststoff, gibt der Anlage Schwerpunkt und klare Orientierung“, schwärmt einer der drei Juroren, Rainer Köberl, in seinem Urteil.

Die Auszeichnung wurde dem Architekten und dem Bauherren in der Kategorie „Neubau Bildung“ verliehen. Insgesamt vergab die Jury vier weitere Preise sowie vier Anerkennungen. Die Gewinner wurden mit einer Urkunde gewürdigt. Zusätzlich wird eine Skulptur des Wessobrunner Kreises verliehen.

Thomas Karmasin fand nur lobende Worte für das Projekt. „Dass die Besucher jetzt die Wahl zwischen kaltem und warmen Wasser haben, ist wirklich eine Verbesserung“, freute sich der Landrat über die zeitgemäße praktische Umsetzung. Sein Fazit: „Der Wessobrunner Architekturpreis ist in der Branche bekannt und wir können mit Stolz auf eine gelungene und gute Arbeit des beauftragten Architekten in Zusammenarbeit mit unserem Referat 13 verweisen.“ (amü)

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