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Riesen-Schaden entstanden

Sendemast in Flammen - Verrät Graffiti den Täter?

In der Nacht auf Samstag hat ein Sendemast an der B2 bei Mammendorf gebrannt. Die Feuerwehr löschte die Flammen. In der Nähe wurde ein verdächtiges Graffiti entdeckt. Gibt es Aufschluss über den Täter?

Ein großer Schaden ist beim Brand eines Mobilfunkmasten an der B2 entstanden. 

Die Feuerwehr rückte um 3.16 Uhr aus. Der Sendemast neben dem Aldi am Kreisverkehr an der B2 (Aicher Straße) stand in Flammen. 

„Der Mast brannte bis in 35 Meter Höhe,“ heißt es im Einsatzbericht der Feuerwehr. Der Einsatz dauerte über vier Stunden.

Offenbar waren Ummantelungen und Leitungen an dem Mast in Brand geraten. Genaueres habe noch nicht geklärt werden, sagte ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage. Möglicherweise habe der Brand eine technische Ursache gehabt. Der Bereich um den Mast sei mit einem Bauzaun gesichert worden, da noch unklar sei, ob Einsturzgefahr bestehe.

Es entstand ein Sachschaden von zirka 150.000 Euro. 

„Wir werden verstrahlt, Mobilfunk macht krank“

In näherer Umgebung, an einer Schallschutzmauer am Bahnhof in Mammendorf, wurden außerdem dem Anschein nach frische Graffitischmierereien mit der Aufschrift: „Wir werden verstrahlt, Mobilfunk macht krank“, festgestellt. Ein Zusammenhang mit dem oben geschilderten Brandfall wird derzeit geprüft.

Zeugen werden gebeten, verdächtige Wahrnehmungen, die im Zusammenhang mit dem Brand oder den Schmierereien stehen könnten, unter der Telefonnummer 08141/6120 zu melden. 

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