Signalstörung: Verzögerungen auf der Stammstrecke

Signalstörung: Verzögerungen auf der Stammstrecke
Ausnahmsweise mal ein Feuer: Brand einer Ballenpresse im Juli 2017. Nur rund 13 Prozent aller Einsätze der Mammendorfer Feuerwehr im Jahr 2017 hatten mit einem Brand zu tun.

Einsätze werden immer mehr

Feuerwehr braucht mindestens 80 Aktive, um alles zu schaffen

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Die örtliche Feuerwehr hat 2017 mit 109 Einsätzen ihr zweitarbeitsreichstes Jahr seit der Gründung 1877 erfolgreich hinter sich gebracht. Nur 2015 war noch mehr zu tun: Damals mussten die Ehrenamtlichen 145 Mal ausrücken.

Mammendorf–  Feuerwehr-Sprecher Christian Huber berichtet von 1544 Einsatzstunden. Rechnete man das auf die derzeit 79 Aktiven herunter, so wäre jeder im vergangenen Jahr fast 20 Stunden zum Wohl der Allgemeinheit im Dienst gewesen. Der Blick auf die Statistik zeigt auch, wie viel mehr die Feuerwehrleute heute gefordert sind: Im Jahr 2017 kamen auf 100 Einwohner von Mammendorf 2,25 Einsätze, 2007 waren es noch 1,6 Einsätze. Hubers Fazit dazu: „Unsere hochtechnisierte Gesellschaft wird immer anfälliger und anspruchsvoller. Dies führt zu immer mehr Einsätzen, die von Bürgern, die sich ehrenamtlich bei der Feuerwehr engagieren, bewältigt werden müssen.“ Und so rückten die Mammendorfer im Durchschnitt jeden dritten Tag aus.

Mit Bränden hatten es die Ehrenamtlichen dabei nicht sehr oft zu tun. Nur 15 Mal ging es zu einem Feuer (rund 13 Prozent aller Einsätze). Den Hauptanteil machen technische Hilfeleistungen aus (56 Einsätze, über 51 Prozent). Dazu gehören Unfälle, Personenrettung, das Beseitigen von Ölspuren und das Aufräumen nach Stürmen oder Hochwasser. Auch bei Fehlalarmen (26 Einsätze) und Verkehrsabsicherungen (zwölf Einsätze) war die Mammendorfer Feuerwehr gefragt.

Damit das alles gut bewältigt werden kann, absolvierten die Aktiven im vergangenen Jahr insgesamt 3502 Ausbildungsstunden. Laut Huber muss es auch in Zukunft gelingen, dass die Mammendorfer etwa 80 Aktive haben – anders wäre die Arbeit nicht zu schaffen.

Ende des vergangenen Jahres standen unter dem Strich 92 Ehrenamtliche – davon sechs Feuerwehranwärter mit Truppmann-Ausbildung (unter 18 Jahre) und sieben Anwärter ohne Truppmann-Ausbildung (unter 16 Jahre) in der Jugendgruppe.  zag

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