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Ein Hund genießt eine bodengleiche Fontäne.

Mammendorf

Fontänen am neuen Dorfplatz neben dem Rathaus

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Es gab vier Varianten für die Gestaltung des neuen Dorfplatzes und der Außenanlagen vor dem Erweiterungsbau der Verwaltungsgemeinschaft (VG). Nun hat erneut der Gemeinderat beraten und Entscheidungen getroffen.

Mammendorf –  Beschlossen wurde, dass der Gehweg gepflastert wird, damit der Dorfplatz größer wirke. Auch der Bereich vor der Grundschule mit den Parkplätzen erhält Pflaster, um eine funktionalere Nutzung zu erzielen. Einig war man sich, dass kein Brunnen gebaut wird, dafür sind bodengleiche Fontänen vorgesehen: Wenn man die abschaltet, kann der Platz in der Gänze benutzt werden. Generell wird viel Grün gewünscht.

Lange gesprochen wurde über die Zu- und Abfahrt. Geplant ist nun, dass man als Autofahrer in die neuerrichtete Klosterstraße nur noch einfahren kann. Die Ausfahrt westlich des VG-Gebäudes wurde gestrichen. Auch die Experten hatten vorgeschlagen, dort nur einen Geh- und Radweg zuzulassen.

Verkehr nur über Klosterstraße

Den Nachteil, dass der Verkehr ausschließlich über die Klosterstraße abfließen muss, nimmt das Gremium in Kauf. Vorteil ist, so Bürgermeister Josef Heckl (BGM), dass mehr Grünflächen zur Verfügung stünden. Beides, Grünflächen und Durchfahrt, wäre aufgrund der geringen Breite nicht möglich gewesen. Zudem sind die angrenzenden Grundstückseigentümer nicht einverstanden.

Heckl hatte die Ausfahrt für Autos kritisch bewertet: Sie würde eine Unfallgefahr darstellen, sagte er. Auch Vize-Bürgermeister Peter Muck (CSU) sprach sich gegen eine Aus- beziehungsweise Durchfahrt westlich des VG-Gebäudes aus und wünschte sich stattdessen eine Bepflanzung. „Es schaut einfach gefälliger aus“, meinte auch Benjamin Miskowitsch (CSU) und lehnte ebenfalls die Ausfahrt ab.

Am Ende stimmte das Gremium mit 6:10-Stimmen gegen die West-Ausfahrt. Ansonsten wurde die Planung nach kleineren Änderungen vom Gremium einstimmig angenommen.

Die Kostenschätzung für die Gestaltung des Dorfplatzes und der Außenanlagen am VG-Gebäude beläuft sich auf 1,88 Millionen Euro. Die Kosten werden zwischen der Gemeinde und der VG aufgeteilt. Das Projekt wird im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ bezuschusst. Die Höhe der Fördermittel beträgt 60 Prozent, allerdings werden einige Maßnahmen nicht gefördert. Heckl meinte, man werde eine Förderquote von 40 bis 50 Prozent erreichen. 

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