Freibad blickt aufgute Vorjahres-Saison zurück

Trotz der schlechten Witterung im Mai und Juni des Vorjahres verzeichnete der Mammendorfer Freizeitpark eine gelungene Saison. Über 86 000 Menschen kamen 2016 ins Freibad – der zweitbeste Wert in den vergangenen 13 Jahren.

Mammendorf – Lediglich im Jahr 2015 lag die Zahl mit über 103 000 Besuchern noch höher. Danach muss man in der Bilanz bis ins Jahr 2003 zurückblättern, um wieder einen ähnlich hohen Wert zu finden.

Positiv wirkte sich der schöne September aus. Dadurch konnte die Badesaison um vier Tage verlängert werden. Die Einnahmen betrugen statt der veranschlagten 150 000 fast 178 500 Euro. Insgesamt lagen die Gesamterträge aus dem Badebetrieb bei gut 249 000 Euro. Darin enthalten ist auch ein Zuschuss der Gemeinde Mammendorf in Höhe von 50 000 Euro.

Und auch der sogenannte Bürger-Euro schlägt hier zu Buche, den die Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft abführen (8572 Euro). Weil auch die Sanierung des Sanitärbereichs weitgehend abgeschlossen war, fiel das Defizit deutlich geringer aus als noch 2015. Es sank von 333 000 auf knapp 250 000 Euro. Die Betriebskosten sind indessen leicht gestiegen. Jakob Drexler (UBV) schlug deshalb vor, die Photovoltaikanlage auf weitere Dächer des Freibads auszuweiten. Allerdings gibt es laut Johann Thurner (FW) dabei technische Probleme. „Der Strom muss eingespeist werden, für den Eigenverbrauch fehlt noch die Verbindung zu den technischen Anlagen.“

Berücksichtigt man auch die Ergebnisse des Jugendzeltplatzes, des Badesees und des Hauses mit Personalwohnungen, beläuft sich das Jahresdefizit des Freizeitparks auf 330 000 Euro. Ein Ergebnis, das sich laut Kreisverwaltung „im Rahmen hält“.  ad

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