An der Michael-Aumüller-Straße

Getränkemarkt ist einen Schritt weiter

Mammendorf – Der Bebauungsplan für den geplanten Getränkemarkt an der Michael-Aumüller-Straße wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung erneut thematisiert.

Zuvor hatte die Bauverwaltung 31 Träger öffentlicher Belange um eine Stellungnahme gebeten. 27 von ihnen gaben keine ab, lediglich die Einwände von Landrats- und Straßenbauamt, von Energie Südbayern und dem Straßenverkehrsamt waren vom Gremium beschlussmäßig zu behandeln.

Das Landesamt für Denkmalschutz bezog nicht erneut Stellung. Lediglich bei einem Ortstermin im Februar hatte die Behörde Anregungen gemacht. Damals kam die Empfehlung, das Gebäude vor allem in seiner Größe und Höhe so zu planen, dass die Blickbeziehungen zur nördlich angrenzenden Pfarrkirche St. Jakob nicht beeinträchtigt werden.

Das Landratsamt erhob aus ortsplanerischer Sicht keine Einwände gegen den Bebauungsplan. Lediglich hinsichtlich der Rechtsgrundlage für die Abstandsflächen war man unterschiedlicher Auffassung. Die Gemeinde will im vorliegenden Fall die gesetzlichen Abstandsflächen nach der Bayerischen Bauordnung anordnen.

Den vom Straßenbauamt vorgebrachten Forderungen wurde im Bauantrag bereits Rechnung getragen. So ist eine eine Zufahrt zum Getränkemarkt von der B2 aus ohnehin nicht geplant. Der bestehende Geh- und Radweg wird im Bereich des derzeitigen Gebäudebestandes (Engstelle) auf drei Meter verbreitert. Im östlichen Bereich wird der Weg zugunsten der privaten Stellplatzflächen auf eine Breite von drei Metern reduziert.

Der Konzern Energie Südbayern (ESB) hatte den Gemeinderat darauf hingewiesen, dass Leitungstrassen von einer Bebauung und Bepflanzung freizuhalten sind. Dieser Hinweis wurde vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen. Eine Bebauung der Leitungstrassen sieht der Bebauungsplan aber ohnehin nicht vor.

Das Straßenverkehrsamt erinnerte daran, dass die Gemeinde in der Vergangenheit einmal den Bau eines Kreisverkehrs in Erwägung gezogen hatte. Dieser hätte im Kreuzungsbereich Münchner Straße/ Michael-Aumüller-Straße/ Eitelsrieder Straße entstehen können. Aus Sicht der Gemeinde ist der Bau eines Kreisverkehrs an dieser Stelle nicht umsetzbar.

von Dieter Metzler

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