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Feiern das Wassserwacht-Jubiläum (v.l.) Uli Schmetz (Vize-Landrat ), Michaela Kleemann (Vorsitzende), Heinz Kleemann (ehemaliger Vorsitzender), Bürgermeister Josef Heckl, Ralph Westenrieder (Kreisvorsitzender Wasserwacht) und Benjamin Miskowitsch (Ex-Vorsitzender). 

25 Jahre Wasserwacht

Im Dauereinsatz zum Wohl der Badegäste

Bis zum Jahr 1993 war die Wasserwacht in Mammendorf quasi ein Ableger von Fürstenfeldbruck, ehe sie sich selbstständig machte. Seitdem sorgt die Ortsgruppe in Eigenregie für die Sicherheit der Badegäste am Mammendorfer See. Am Samstag hat der Verein sein 25-jähriges Bestehen gefeiert.

Mammendorf – „Bei uns in der Wasserwacht sind viele, die familiär hineingewachsen sind“, sagt Michaela Kleemann (31). Sie ist seit Anfang 2017 Leiterin der Mammendorfer Wasserwachtler. Ihr Papa Heinz war der erste Vorsitzende des Vereins überhaupt.

Seit der Gründung ist rund um die Wasserrettungsstation viel passiert. Im Bereich rund um die Hütte der Wasserwacht habe man in Eigenarbeit eine Liegewiese angelegt, so Kleemann. „Vor ein paar Jahren wurden an der Hütte der Steg und die Veranda erneuert. 1997 haben wir eine Bootsgarage für unser Motorboot gebaut.“ Diese Garage zu vergrößern, sei das nächste größere Projekt.

Im Sommer hat die Wasserwacht täglich ein Auge darauf, was am See geschieht. Im Winter übernimmt sie regelmäßig die Eiswache. Aber auch bei Festen der Ortsvereine sind die Wasserwachtler im Einsatz. „Beim Pfingst-Turnier oder beim Gartenfest stellen wir Sanitäter“, berichtet die 31-Jährige, die als Diakonin tätig ist. Außerdem ist die Mammendorfer Wasserwacht natürlich für ihre Adventsveranstaltung „Neptun taucht auf“ bekannt: Passend zum Nikolaustag entsteigt ein Taucher den Fluten des Sees und verteilt kleine Gaben an die vielen Kinder, die auf den Neptun warten.

Am meisten sind die Mitglieder der Wasserwacht im Sommer am See damit beschäftigt, Schnitt- und Schürfwunden zu versorgen oder Insektenstiche zu behandeln. Kleemann: „Tatsächliche Lebensrettungen hatten wir hingegen bislang nur drei.“ Wobei die letzte auch schon einige Jahre zurückläge. Ansonsten hätten sich die Aufgabenschwerpunkte nicht groß geändert in den Jahren. Lediglich das Phänomen der Schüler, die am See ihre absolvierten Abschlussprüfungen begießen und dabei gerne mal einen über den Durst trinken, gibt es in diesem Umfang erst seit einiger Zeit. „Doch das ist ein-, höchstens zweimal im Jahr“, sagt die Leiterin der Wasserwacht.

Am Samstag wurde der 25. Geburtstag mit Vertretern der Ortsvereine gefeiert. Obwohl gleichzeitig Volksfest war, kamen viele Gäste zum Weißwurst-Frühstück sowie zu Kaffee und Kuchen zur Wasserrettungsstation.  seb

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