Gemeinderat Mammendorf

Ja zum Rathaus-Anbau

Die Erweiterung des Gebäudes der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Mammendorf ist wieder einen Schritt näher gerückt.

Mammendorf –  Der Gemeinderat segnete den Bauantrag nun einstimmig ab. In dem Erweiterungsbau sollen ein Sitzungssaal und ein Trauungszimmer entstehen. Außerdem sind eine neue Tiefgarage sowie 21 oberirdische Stellplätze geplant.

„Die nächste Hürde ist genommen“, kommentierte Bürgermeister Josef Heckl (BGM) den Beschluss. Bereits vor einem Monat hatte auch die Gemeinschaftsversammlung das „mächtige Projekt“, wie es Heckl nennt, abgesegnet.

Als Zukunftsprojekt für die nächsten 30 Jahre bezeichnete der Bürgermeister den Erweiterungsbau. „Wir bekommen einen vernünftigen Sitzungssaal, ein zeitgemäßes Trauungszimmer, und die Platzgestaltung über die Städtebauförderung bietet für uns eine einmalige Chance.“ Man habe lange darauf hingearbeitet und bringe nun eine gute Planung auf den Weg, sodass man im nächsten Frühjahr starten könne.

Zur Realisierung des Bauvorhabens hatte der Gemeinderat zuvor noch über eine Änderung des Bebauungsplanes zu beschließen. Architekt Wolfgang Gerum erläuterte diese dem Gremium. Im Wesentlichen ging es dabei um eine Anpassung der Grundflächenzahl (GRZ) von 0,6 auf 1,0, die der bisherige Bebauungsplan nicht hergab.

Vier Vollgeschosse

Geändert wurde im Bebauungsplan auch die Höhenbezeichnung des Anbaus, nachdem dieser nur von drei Vollgeschossen ausgegangen ist. Nachdem jedoch das Dachgeschoss voll genutzt werden soll, handelt es sich nach der Geschossflächenzahl (GFZ) um einen Anbau mit vier Vollgeschossen, so Gerum. Aus brandschutzrechtlichen Gründen war dazu der Ausbau des Treppenhauses wichtig, sodass eine entsprechende Verbindung auch im obersten Geschoss zum Bestandsgebäude besteht, die gleichzeitig als Fluchtweg dient. „Jetzt haben wir wenigstens eine klare Linie“, meinte Heckl dazu.

Zudem muss wegen des Baus der Tiefgarage der Verlauf der Klosterstraße verändert werden. In die Änderungen des Bebauungsplans miteinbezogen wurde auch der Antrag der Nachbarn Bärbel und Werner Schamberger. Die wollen sich im Falle eines Neubaus des Wohnhauses direkt an der B 2 sowie des dahinterliegenden Garagen- und Nebengebäudes das Angebot offen halten, ihren vorhandenen Bestand zu sichern.

Der Gemeinderat stimmte dem Antrag zu, dass im Falle eines Neubaus des Garagengebäudes eine eventuelle Unterschreitung der Abstandsflächen zum neuen Verlauf der Klosterstraße zulässig ist. (dm)

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