Paralympics

Live dabei: Unsere Frau in Pyeongchang

Knapp zwei Wochen nach den olympischen beginnen am Freitag die paralympischen Winterspiele in Pyeongchang. Wie immer ist Margit Quell als zehnfache Medaillengewinnern Ehrengast der paralympischen Familie. Für die Heimatzeitung führt die SPD-Politikerin aus Mammendorf ein Tagebuch. Hier ihr erster Eintrag:

Mammendorf/Pyeongchang - Nach 30 Jahren bin ich wieder in Südkorea. Diesmal zu den Winter-Paralympics und nicht als Aktive. 1988 fanden die Sommerspiele erstmals an den olympischen Sportstätten statt. Die behindertensport-begeisterten Koreaner füllten die Hallen und das Stadion. Mir ist heute noch der überschwängliche Beifall im Gedächtnis, den ich bei meinen drei Siegen auf der Leichtathletik-Bahn bei den Rollstuhlrennen über 1500, 5000 und 10 000 Meter genießen durfte.

1988 waren es endlich Wettkämpfe nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nur leider berichteten damals ARD und ZDF nicht in ihren Sportsendungen, sondern unter „Aktion Sorgenkind“. Ich stand da für ein Interview zur Verfügung. Jetzt gibt es wirklich gute Sportberichterstattung von den Paralympics in den Medien. Alles braucht also seine Zeit.

Die jetzige Anreise mit einem Lufthansa-Direktflug war angenehm. Ich hatte doch tatsächlich drei Sitze zum Schlafen. Der anschließende Weg von Südkoreas Hauptstadt Seoul nach Pyeongchang mit dem Zug dauerte zwar noch mal drei Stunden, war aber komfortabler als mit dem Bus.

Das Wetter hier in Asien ist unfreundlich. Schneeregen und kalt. Für Freitag freue ich mich auf eine spektakuläre Eröffnungsfeier. Leider habe ich keinen Glühwein und Jägertee eingepackt. Ich glaube, der wäre bei den kalten Temperaturen angebracht. Es soll aber besser werden.

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