Die Scheiben sind eingeschlagen, der Innenraum teils ausgeschlachtet. Der Polizei sind die Hände gebunden.

Nervige Angelegenheit

Peugeot blockiert seit Monaten einen S-Bahn-Parkplatz: Darum wird er nicht entfernt

  • schließen

Ein Parkplatz des S-Bahnhofs Mammendorf wird seit Monaten von einem roten Peugeot blockiert. Doch ihn zu entfernen ist schwerer, als zunächst angenommen.

Mammendorf –  Die Scheiben sind mittlerweile eingeschlagen. Der Innenraum wird bereits ausgeschlachtet. Fahrtüchtig ist der Pkw nur noch bedingt, wenn er denn überhaupt noch zugelassen ist. Zumindest ist noch ein Nummernschild an dem Auto befestigt.

S-Bahn-Mammendorf: Behörden können Auto nicht entfernen lassen

Das Problem ist bei der Polizei bekannt. Das Fahrzeug zu entfernen, ist aber gar nicht so einfach. Zum einen muss dem Halter die Möglichkeit gegeben werden, sein Auto abzuholen. Die langen Fristen in Kombination mit der Fallbearbeitung führen allerdings häufig dazu, dass dieser Vorgang sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann. „Ein halbes Jahr ist da nicht ungewöhnlich“, erklärt Fürstenfeldbrucks Polizeichefin Nina Vallentin. Erst wenn diese Fristen ungenutzt verstreichen, könne die Polizei das Auto entfernen lassen.

Peugeot blockiert S-Bahn-Parkplatz: Wer entfernt das Auto?

Außerdem stellt sich in diesem Fall noch die Frage der Zuständigkeit. Weil der Parkplatz zum Bahngelände gehört, ist es eigentlich Aufgabenbereich der Bundespolizei. Sollte das Fahrzeug allerdings so stark beschädigt und ausgeschlachtet sein, dass es nur noch als Schrott oder Abfall gilt, müsste dagegen die Gemeinde oder das Landratsamt tätig werden. Wer auch immer am Ende für das Entfernen zuständig ist – bis es so weit ist, können noch einige Wochen verstreichen. Wie viel von dem Auto dann noch übrig ist, bleibt abzuwarten.

In der Nähe des S-Bahnhofs Schöngeising haben Zugpassagiere beim Blick aus dem Fenster eine grausige Entdeckung gemacht. In der Nähe der Gleise bei Fürstenfeldbruck lag eine Leiche. Der Mann wurde offenbar von einem Zug erfasst und ist bereits identifiziert.

Tragischer Unfall auf der A96 bei Windach (Bayern): Eine junge Frau wollte sich um ihr Baby auf dem Rücksitz kümmern - dabei fiel sie aus dem fahrenden Auto und starb.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Studentin packt aus, wie falscher Arzt sie zu verstörendem Experiment verleitete
Ein Mann muss sich in München vor Gericht verantworten. Er hatte sich als Arzt ausgegeben und Frauen dazu gebracht, sich lebensgefährliche Stromstöße zuzufügen.
Studentin packt aus, wie falscher Arzt sie zu verstörendem Experiment verleitete
Stadtmarketing punktet mit Erfolgen
Vor sechs Jahren ist Professor Joachim Vossen mit seinem Institut für Stadt- und Regionalmanagement (IRS) beauftragt worden, ein Stadtmarketing zu entwickeln und …
Stadtmarketing punktet mit Erfolgen
Feuerwehrhaus kommt auf dem Prüfstand
Das Feuerwehrhaus in Gröbenzell ist in die Jahre gekommen. Es entspricht nicht mehr den modernen Anforderungen. Das ist bekannt. Nun soll Geld in die Hand genommen …
Feuerwehrhaus kommt auf dem Prüfstand
Die Kommunalwahl 2020 in der Region Fürstenfeldbruck
Im Frühjahr 2020 sind die Bürger auch in der Region Fürstenfeldbruck dazu aufgerufen, den Landrat, die Rathauschefs sowie Kreis,- Stadt,- und Gemeinderäte zu wählen: Am …
Die Kommunalwahl 2020 in der Region Fürstenfeldbruck

Kommentare