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Rohre für die Fernwärme.

Mammendorf

Fernwärmenetz im Gespräch

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Fernwärme vorantreiben: Das will Altbürgermeister Johann Thurner (BGM). Er hat deshalb im Gemeinderat im Namen seiner Fraktion den Antrag gestellt, weitere Möglichkeiten zu prüfen.

Mammendorf – Man habe positive Erfahrungen mit der Nutzung der Wärme bei der Biogasanlage „Betrieb Neheider“ gemacht, sagte Thurner. Künftig würde sich anbieten, das Baugebiet „Mammendorf Süd“ an ein Fernwärmenetz anzuschließen. Von der nahen Biogasanlage könnten das neue gemeindliche Kinderhaus und die geplante Senioreneinrichtung versorgt werden, aber auch der vorgesehene Wohnungsbau. So würde es sich wirtschaftlich rentieren. Die Grundlast wäre durch Biogaswärme, die Spitzenlast durch eine zentrale Hackschnitzelanlage sichergestellt.

Thurner erinnerte daran, dass man bei Sporthallen und anderen gemeindlichen Objekten immer wieder Probleme mit gasbetriebenen Wärmepumpen habe. Mit einem möglichen Erweiterungsbau der Schule und Neubau der Schulturnhalle wäre auch hier eine Umstellung auf eine zentrale Hackschnitzelheizung denkbar. Der Anschluss der alten Schule und des Anbaus der Verwaltungsgemeinschaft (VG) müssten ebenfalls durchgerechnet werden. Und wenn Privathäuser saniert würden, bestehe vielleicht auch Interesse.

Wolle man die VG und die alte Schule anschließen, müsse schnell gehandelt werden, sagte Thurner. Der Gemeinderat müsse bald erfahren, ob das Projekt rechtlich möglich und kostenmäßig zu tragen sei.

Thomas Holzmüller (FW) fragte wegen der Rechtsform nach, Werner Zauser (FW) forderte eine Kostenuntersuchung. Vize-Bürgermeister Peter Muck (CSU) betonte: „Mit dem, was wir hier auf die Beine stellen können, kann Mammendorf ein Zeichen setzen.“

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass die Verwaltung mit dem Betrieb Neheider und weiteren potenziellen Partnern aus dem Ort die Möglichkeiten einer Fernwärmeversorgung eruieren soll. Es sollen die Kosten, die Rechtsform und die Anschlussmöglichkeiten eruiert werden.

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