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Mammendorf investiert kräftig.

Mammendorf

Kinderhaus kostet rund 3,7 Millionen Euro

  • vonDieter Metzler
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Neben dem Bau von Wohnungen plant die Gemeinde im Gebiet Mammendorf Süd ein neues Kinderhauses und eine Anlage für betreutes Wohnen. Im Dezember des vergangenen Jahres stellte Architekt Alexander Pfletscher erstmals den Entwurf für das Kinderhaus vor.

Mammendorf – Wie dringend der Bedarf dafür ist, zeigt, dass im Kinderhaus Sonnenschein schon seit geraumer Zeit im Untergeschoss eine provisorische Zusatzgruppe von 15 Plätzen eingerichtet werden musste. So ist der Bau eines viergruppigen Kinderhauses für jeweils zwei Krippen- und Kindergartengruppen vorgesehen.

Die seinerzeit vorgebrachten Anregungen und Änderungswünsche wurden ebenso in den neuen Entwurf eingearbeitet wie auch die Wünsche der Kita-Leiterinnen. Lediglich ein direkter Zugang bei der zweiten Krippengruppe vom Gruppenraum zur Toilette konnte aus Gründen des Brandschutzes nicht umgesetzt werden.

In der Mai-Sitzung schlug der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss zudem vor, die beiden Technikräume etwas zu verkleinern, um die zusätzliche Fläche dem Lagerraum für die Außen-Spielgeräte zuzuschlagen. Zudem erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen zur Errichtung eines 25 Quadratmeter großen Nebengebäudes für die Unterbringung von Fahrrädern, obwohl laut Bebauungsplan nur ein Nebengebäude von zwölf Quadratmetern zulässig ist.

Die erste Kostenschätzung beläuft sich auf rund 3,7 Millionen Euro – ohne Ausstattung. Eine detaillierte Berechnung ist allerdings erst nach Zustimmung des Bauentwurfs möglich. Der Bau des Kinderhauses wird on der Regierung von Oberbayern gefördert.

Im gleichen Baugebiet soll für die ältere Generation mit Hilfe eines Investors eine Wohnanlage mit rund 50 Apartments für betreutes Wohnen mit Tagespflege und Therapieräumen entstehen. 

Die Senioreneinrichtung

Der Gemeinderat diskutierte auch über die weitere Freiflächengestaltung der Senioreneinrichtung. Wie schon beim Bau des Kinderhauses sprach sich auch hier der Gemeinderat für eine Befreiung vom Bebauungsplan zu einem größeren Nebengebäude aus. Verena Halbritter (Grüne) regte an, weitere Fahrradstellplätze zu schaffen, das Flachdach zu begrünen und die 400 Quadratmeter große Rasenfläche vielleicht mit Hecken aufzulockern. Bürgermeister Josef Heckl (BGM) nahm die Anregungen auf und sicherte zu, mit dem Investor zu reden. „Sechs, sieben Fahrradstellplätze im vorderen Bereich sollten schon noch möglich sein“, meinte der Rathauschef.

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