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Mammendorf baut ein Kinderhaus.

Mammendorf

Konkrete Pläne fürs Kinderhaus

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Im Bebauungsgebiet „Mammendorf Süd“ soll Wohnraum für über 270 Menschen entstehen. Dort ist neben einer Senioreneinrichtung auch ein Kinderhaus geplant. Jetzt stellte Architekt Alexander Pfletscher die Pläne dafür im Gemeinderat vor.

Mammendorf – Im Erdgeschoss ist am Eingang die Leitung untergebracht, sodass dieser Bereich stets einsehbar ist. Auch die Küche ist für Lieferanten gut erreichbar. Des Weiteren sind im Erdgeschoss neben den beiden Aufenthaltsräumen für die zwei Krippengruppen mit einem unterteilten Schlafraum Räume vorhanden, die individuell genutzt werden können. Jeder Gruppenraum ist mit einer Terrasse versehen. Zudem haben beide Räume direkten Zugang zum Sanitärbereich.

Im Obergeschoss werden die beiden Kindergartengruppen untergebracht. Auch hier: direkter Zugang zum Bad. Beide Gruppen sind unterteilt in einen großen Gemeinschaftsraum und ein kleineres Zimmer. Oben finden sich zudem ein Personalraum und ein fast 70 Quadratmeter großer Mehrzweckraum.

Das ganze Gebäude wird durch einen Aufzug barrierefrei. Neben dem inneren Treppenhaus ist außen eine Treppe zum Garten vorgesehen. Alle Räume verfügen über zwei Fluchtwege. Der Außenbereich ist mit einem 1,20 Meter hohen Zaum gesichert. Das Gebäude ist laut Architekt gut belichtet, hat aber nicht zu viele Fenster, sodass Überhitzungen vermieden werden.

„Wie werden die Räume verschlossen?“, wollte Anton Fasching (BGM) wissen. Geplant sind Schiebetüren, es können aber auch normale Türen verwendet werden. Altbürgermeister Johann Thurner (BGM) hatte Bedenken wegen der Schiebetüren. Da bestehe die Gefahr, dass sich Kinder die Finger einklemmen.

Innerhalb einer Gruppe befinden sich die Türdrücker auf normaler Höhe, außerhalb – im Flur und Zugangsbereich – auf 1,60 Meter Höhe, sodass die Kinder sie nicht öffnen und alleine das Haus verlassen können. Unklar ist noch, ob das Kinderhaus über eine Wärmepumpe oder Photovoltaikanlage versorgt werden soll.

Thurner (BGM) fragte, ob man die Außenfassade aus Holz streichen müsse. Der Hersteller garantiere eine Haltbarkeit von 30 bis 40 Jahren, teilte Pfletscher mit. Das Holz sei mit einer Lasur überzogen. Siegfried Schnell (CSU) schlug vor, Lärchen- oder Kiefernholz zu verwenden. Davon riet der Architekt ab. Dieses Holz könne schwarz werden. Zweiter Bürgermeister Peter Muck (CSU) regte an, in den Gruppenräumen kleine Küchenzeilen einzubauen. 

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