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Digitalisierung soll groß geschrieben werden.

Mammendorf

„Wir müssen noch akribischer an der Digitalisierung arbeiten“

  • vonHans Kürzl
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Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Mammendorf (VG) wird auch in den kommenden sechs Jahren von Mammendorfs Bürgermeister Josef Heckl geleitet.

Mammendorf Zu seinen Stellvertretern wurden in der konstituierenden Sitzung der VG-Versammlung Heckls Amtskollegen Rainer Spicker (Althegnenberg) und Erwin Fraunhofer (Jesenwang) gewählt. 

Herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl.

Danke. Das tolle Wahlergebnis als Gemeinschaftsvorsitzender hat mich gefreut. Aber der Blick geht bereits nach vorne. Es gibt viel zu tun.

Ihre Stellvertreter sind Rainer Spicker und Erwin Fraunhofer – ist das eine gute Mischung aus einem neuen Rathauschef und einem erfahrenen?

Nach Mammendorf hat nun auch Althegnenberg einen berufsmäßigen Bürgermeister. Da lag die Stellvertretung auf der Hand. Mit Erwin Fraunhofer kommt noch ein erfahrener Kommunalpolitiker hinzu, der obendrein als Bauamtsleiter von Grafrath eine langjährige Erfahrung mit Verwaltungsgemeinschaften hat. Zudem sind damit die Nord-Gemeinden und die Süd-Gemeinden mit einem Stellvertreter-Posten vertreten. Somit ist das für mich tatsächlich eine sehr gute Mischung.

Was ist die dringlichste Aufgabe, die für die Verwaltungsgemeinschaft als Nächstes anliegt?

Die Covid-19-Pandemie hat uns aufgezeigt, dass wir noch akribischer an der Digitalisierung arbeiten müssen. Kurzfristig wollen wir für die gesamte VG ein Rats-Informations-System einführen.

Die Verwaltungsgemeinschaft hat ja neue Räume in einem Anbau. Ist der Umzug abgeschlossen?

Ja, inzwischen sitzt jeder Mitarbeiter an seinem Platz. Der Umzug erfolgte Zug um Zug, da die Büros im Bestandsgebäude ebenfalls saniert wurden. Die Mitarbeiter haben dabei voll mitgezogen. Besonderer Dank geht an die Mitarbeiter des Bauhofs Mammendorf, die in besonderer Weise beansprucht wurden.

Wenn Sie in sechs Jahren als VG-Chef wieder Bilanz ziehen, was soll dann außerdem erreicht sein?

Nach dem Einzug in den Erweiterungsbau soll nun ein bisschen Ruhe einkehren. Es gibt aber neben der Digitalisierung weitere wichtige Projekte im organisatorischen Bereich. Diese wollen wir nun mit viel Engagement angehen. Vor allem wünsche ich mir, dass wir weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber bleiben und somit mit einem qualifizierten und freundlichen Personal die Bürger bestmöglich bei ihren Anliegen unterstützen können.

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