Per Video-Botschaft wandte sich Bürgermeister Josef Heckl an die Mammendorfer.  TB-Foto: anton fasching
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Per Video-Botschaft wandte sich Bürgermeister Josef Heckl an die Mammendorfer.

Mammendorf

Neues Format, alte Themen: Rathaus-Chef nimmt Video auf

  • vonDieter Metzler
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Wegen der Corona-Pandemie konnte im November keine Bürgerversammlung stattfinden. Deshalb hat sich Bürgermeister Josef Heckl (BGM) Anfang des Jahres mit einer Video-Botschaft an die Mammendorfer gewandt.

Mammendorf – Wie von den Bürgerversammlungen gewohnt, gibt Heckl einen Überblick über aktuelle Entwicklungen sowie anstehende Projekte in der Gemeinde. Fragen zu der „Bürgerversammlung im Wohnzimmer“ nimmt der Bürgermeister ab sofort unter Telefon (0 81 45) 84 12 oder per E-Mail an josef-heckl@vgmammendorf.de entgegen. Die Antworten werden online veröffentlicht.

Neubau der Grundschule

Als die größte Herausforderung für das nächste Jahrzehnt sieht Heckl den Neubau der Grundschule östlich des neuen Parkplatzes. Nach einer Machbarkeitsstudie hat sich der Gemeinderat gegen eine Sanierung entschieden. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 15,5 Millionen Euro. Für Entspannung bei der Raumnot werden vier Container beschafft.

Und auch die alte Schule hat ausgedient. Im April wird die Generalsanierung mit der Installation eines Außenaufzugs in Angriff genommen. Untergebracht werden sollen dort das Jugendcafé, der Trachtenverein, der Eine-Welt-Laden, die Bücherei sowie die Musikschule und der Bläserkreis Da Capo. Die Kosten belaufen sich auf 2,6 Millionen Euro. Der Freistaat fördert die Maßnahme mit 1,8 Millionen Euro. Die Schule soll durch eine benachbarte Hackschnitzelheizung versorgt werden, sofern das Landratsamt zustimmt.

Baugebiet Mammendorf Süd

Mitte des Jahres sollen die Bagger im Baugebiet Mammendorf Süd rollen. Neben Wohnhäusern sollen dort auch eine Senioreneinrichtung und ein Kinderhaus entstehen. Sofern es die Pandemie zulässt, wird im Bürgerhaus dazu noch eine Info-Veranstaltung stattfinden.

Nutzung des Schambergerhauses

Nachdem sich die Gemeinde im Rahmen der Städtebauförderung (ISEK) für das Bundesprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ beworben hat, warten auch hier große Herausforderungen in den kommenden Jahren. Darunter fallen nicht nur die Fertigstellung der Außenanlage des neuen Rathausplatzes und die Umgestaltung der alten Schule, sondern auch die zukünftige Nutzung des Schambergerhauses. Im Oktober 2020 wurde das Konzept dafür beschlossen, Anfang 2021 wird der Gemeinderat das Sanierungsgebiet festlegen. Auch dazu ist eine Info-Veranstaltung geplant.

Die Finanzen der Gemeinde

Finanziell werde die Gemeinde 2021 wohl noch mit einem „blauen Auge“ davonkommen, sagte Heckl am Ende seiner Ausführungen. Dennoch stehen zwei schwere Jahre bevor – 2021 und 2022. Dabei denke er aber nicht nur an die Gemeindekasse. Er hofft vor allem, dass man durch die Pandemie gesellschaftlich nicht zu viel verliert, dass das Vereinsleben irgendwann wieder aufblühen kann und dass man irgendwann zur Normalität zurückkehren kann.

Planungen fürs Volksfest

Die Planungen für das Volksfest 2021 laufen weiter, auch wenn, so Heckl, es wohl sehr schwer wird, das Fest zum gewohnten Termin durchzuführen. Als Nachholtermin hat man den August ins Auge gefasst.  dm

Das Video

ist noch bis Montag, 1. Februar, im Internet auf der Seite der Gemeinde www. vgmammendorf.de zu finden.

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