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Interkommunale Aktion

Mammendorf sagt Ja zum gemeinsamen Wohnungsbau

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Der Gemeinderat hat einstimmig den Beschluss gefasst, der interkommunalen Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis beizutreten. 

Mammendorf – Bürgermeister Josef Heckl (BGM) wird nun mit den anderen 16 beteiligten Kommunen (inklusive Landkreis) einen Gesellschaftsvertrag ausarbeiten, den dann die jeweiligen kommunalen Gremien verabschieden sollen.

Der Verband bayerischer Wohnungsbauunternehmen (VdW Bayern) unterstützt das Vorhaben. Die Arbeitsgruppe „Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft“ hat in sechs Sitzungen erarbeitet, dass die Gesellschaft als GmbH geführt werden soll. Jede Kommune hat unabhängig von ihrer Größe gleichberechtigtes Stimmrecht und muss 10 000 Euro als Stammeinlage einbringen.

Heckl sprach sich klar für den Beitritt aus. Das Thema Wohnungsbau gehe nicht nur die größeren Kommunen an. „Mit einer GmbH hat man eine Rechtsform, mit der man schlagkräftig agieren kann.“ Die Kommunen sollen Grundstücke einbringen – dabei sei aber ein Vorbelegungsrecht für sie wichtig. Heckl schätzte das Risiko für die Gemeinden bei der Stammeinlage als gering ein.

Positiv betrachtete das Ganze auch Anton Fasching (BGM). Er betonte: „Je mehr Gemeinden mitmachen, desto effektiver wird die Verwaltung der Grundstücke und Häuser.“ Benjamin Miskowitsch (CSU) erklärte hingegen, dass er kein glühender Verfechter dieser Wohnungsbaugesellschaft sei. Es sei nämlich ein Konstrukt, das im Grunde wieder die Verwaltung aufbaue. „Wichtig wäre mir, dass das Ziel ambitionierter sein sollte, als nur 15 Wohnungen pro Jahr. Da steht der Aufwand nicht dafür.“ Miskowitsch stimmte dennoch zu – wie er es schon auf Kreisebene getan hat.

Auch Heckl wünscht sich, dass die Anzahl der Wohnungen erhöht wird. Da müsse der Landkreis in die Pflicht genommen werden. Denn auch dieser habe Beschäftigte, etwa zahlreiche Hausmeister oder die Angestellten im Jesenwanger Seniorenheim, die nicht so viel verdienen. Thomas Holzmüller (FW) begrüßte, dass kleine und große Gemeinden dabei sein wollen. Martin Denz (FW) erkundigte sich, warum in der Verwaltungsgemeinschaft nicht alle Gemeinden teilnehmen. Heckl entgegnete: „Von der VG hat sich noch keine Gemeinde ablehnend geäußert.“

Der Bürgermeister hofft, dass diese bald den Beitritt beschließen. Falls nicht, gebe es immer noch das Wohnungsbau-Förderungsprogramm. „Da wären die Wohnungen im Bestand der Gemeinde. Die Verwaltung könnte aber dennoch von der Gesellschaft wahrgenommen werden“, erklärte Heckl. Es wäre auch möglich, dass die Gemeinde ihre Wohnungen selbst verwaltet. Offen sei allerdings noch, was man mit den vorhandenen gemeindlichen Wohnungen machen werde.  

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