Die Dorothea-von-Haldenberg-Schule in Mammendorf ist für die Anzahl der Schüler zu klein geworden.  archivFoto: weber
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Die Dorothea-von-Haldenberg-Schule in Mammendorf ist für die Anzahl der Schüler zu klein geworden.

Mammendorf

Schule: Container sollen Raumnot lindern

  • vonDieter Metzler
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Um die Raumnot an der Dorothea-von-Haldenberg-Schule zu lindern, sollen nun Container aufgestellt werden. Das hat der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Mammendorf – Anfang Oktober waren die Elternbeiratsvorsitzende Annika von Posern und die Mutter eines betroffenen Kindes im Gemeinderat vorstellig geworden. In der aktuellen Viertelstunde haben sie die Unterbringung von Kindern in zwei Klassenräumen unter der Tribüne der Mehrzweckhalle als nicht mehr hinnehmbar angeprangert und eine Lösung des Problems gefordert.

Die kommt nun in Gestalt einer zweigeschossigen Container-Anlage mit je zwei Klassenzimmern. Dabei handelt es um eine Zwischenlösung, bis der Neubau eines zusätzlichen Schulgebäudes östlich des Parkplatzes fertiggestellt ist. Durch die Sanierung der alten Schule in der Klosterstraße müssen zwei Klassenräume ersetzt werden. Außerdem sollen die beiden Interimsklassenzimmer hinter der Tribüne der Mehrzweckhalle nicht mehr für Regelklassen verwendet werden.

Die Container-Anlage soll in direktem Anschluss an den Anbau, wo derzeit die offene Ganztagsschule untergebracht ist, errichtet werden. Es werde einen direkten Verbindungsweg geben, teilte Bürgermeister Josef Heckl (BGM) den Ratsmitgliedern mit. So müsse man keinen zusätzlichen Sanitär-Container aufstellen.

Mit dem Erstellen der Genehmigungsplanung wurde ein Architekturbüro beauftragt. Die Aufstellung eines Bebauungsplans sei nicht erforderlich, teilte Heckl mit. Nach Auskunft der Kreisbehörde ist auch eine befristete Genehmigung (maximal fünf Jahre) für eine Containeranlage ohne bauleitplanerische Maßnahme der Gemeinde möglich.

Eine im Vorfeld andiskutierte Holzmodulbauweise kommt nicht infrage, weil laut Architektenbüro diese zum einen eine deutlich längere Vorlaufzeit habe. Zum anderen sei für eine Holzmodulbauweise eine längere Nutzungsdauer angedacht. Und zu guter Letzt verursache diese Bauart bis zu 50 Prozent mehr Kosten.

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