Mammendorf

Städtebaulicher Hingucker in Mammendorf

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Der Anbau für die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Mammendorf ist fast fertig. Im März startet der Umzug in die neuen Büros. Bürgermeister Josef Heckl freut sich auch darüber, dass man mit dem Neubau einen „städtebaulichen Hingucker“ und eine neue Mitte erschaffen habe.

Mammendorf – Nicht nur die Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft (VG) freuen sich, dass der VG-Anbau mit Riesenschritten der Vollendung entgegengeht und sie bald schon umziehen können. „Bei allen ist die Vorfreude da. Aber auch die Bürger sind neugierig. Alle wollen das neue Gebäude endlich mal von innen sehen“, sagt Bürgermeister Josef Heckl (BGM). „Deswegen wollen wir die Bürger zu einem Tag der offenen Tür einladen.“

Im März geht es mit dem Umzug los. Zuerst wird das erste und zweite Obergeschoss bezogen, danach das dritte, wo sich der große VG-Sitzungssaal befindet. Und schließlich das Erdgeschoss mit dem Trauungszimmer. Am 24. April sind dann alle Mammendorfer zur offiziellen Einweihung eingeladen.

Heckl berichtet von einem überwiegend positiven Feedback aus der Bevölkerung. Auch er selbst ist begeistert vom neuen Gebäude, das er als einen „städtebaulichen Hingucker“ bezeichnet. „Als Straßendorf ist es uns gelungen, dem Ort ein Zentrum, einen Mittelpunkt zu geben. Wir haben 2018 die richtige Entscheidung getroffen.“

Bau ist gut gelaufen

Die Baumaßnahme habe sich nur unwesentlich verzögert, berichtet Wolfgang Gerum vom Germeringer Architekturbüro Gerum & Haake. „Ursprünglich wollten wir gegen Weihnachten fertig sein.“ Einen besonderen Grund, außer vielleicht die gute Auftragslage der Handwerker, gebe es aber für die kleine Verzögerung nicht, so Gerum. „Wir hatten während der gesamten Bauphase keine großartigen Probleme, keine Unfälle und Glück mit den Firmen aus dem Umkreis“, berichtet Gerum. Und Heckl ergänzt: „Auch die Zusammenarbeit mit dem Architektenteam lief optimal.“

Die Gesamtbaukosten inklusive der Einrichtung belaufen sich auf 6,8 Millionen Euro, knapp eine halbe Million mehr als ursprünglich genehmigt. Das Gebäude ist behindertengerecht. Die dreifache Verglasung der Fenster lassen den Lärm von der Bundesstraße vergessen.

Im Sitzungssaal gibt es keine Mikrofonanlage. „Die war technisch vorgesehen, aber nachdem die Maisacher Kollegen berichteten, sie würden ihre Anlage kaum benutzen, haben wir uns entschieden, darauf zu verzichten“, klärt Heckl auf. Auch habe man im Vorfeld lange über die Fassade diskutiert, doch jetzt sind alle, Architekt, Bürgermeister und der Gemeinderat, von der Verkleidung des Gebäudes überzeugt.

Wann die Bürger über den neuen Eingang den VG-Anbau betreten können, hängt nun davon ab, wann die Außenanlage fertiggestellt ist. Derzeit läuft das Ausschreibungsverfahren für diese Arbeiten. „Ich rechne bis zum Herbst mit der Fertigstellung des Außenbereichs“, sagt Heckl. „Bis dahin bleibt der jetzige Eingang bestehen.“

Nach Abschluss des Umzugs erhält das bestehende VG-Gebäude, das über 40 Jahre alt ist, eine Auffrischung. „Da werden beispielsweise die Böden und die Wände renoviert“, teilt Heckl mit. „Maßnahmen, die man jahrelang aufgeschoben hat.“

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