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Eindruck aus dem Jahr 2017.

Mammendorf

Tierischer Spaß beim Faschingszug

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Der bunte Zug durch Mammendorf ist am Faschingsdienstag der Höhepunkt und zugleich Abschluss der narrischen Zeit im westlichen Landkreis. Nach dem Gaudiwurm feiern alle zusammen Kehraus. Damit es nicht zu voll wird, müssen Auswärtige sogar ein Personenlimit beachten.

Mammendorf – Der farbenprächtige Mammendorfer Faschingszug mit seinen Motivwagen, Fuß- und Musikgruppen zählt im westlichen Landkreis seit vielen Jahren zum Höhepunkt in der fünften Jahreszeit, wie die vielen tausend Besucher jedes Jahr bestätigen. Heuer dürfen sich die Narren wieder auf eine After-Umzugsparty vor dem Bürgerhaus freuen – Orkan „Sabine“ kann den Faschingswütigen nichts mehr anhaben, er ist vorüber. Mit Wehmut erinnern sich viele Faschingsfreunde an das vergangene Jahr, als die vor allem bei der Jugend beliebte Kehraus-Party abgeblasen werden musste, weil tags zuvor das Sturmtief „Bennet“ ein Partyzelt zerfetzt hatte.

Bereits zum Pfingstturnier der Nachwuchsfußballer kam das neue Zelt des Sportvereins wieder zum Einsatz. „Das ging für uns gut aus“, berichtete Robert Böck, auch heuer DJ der After-Show-Party. „Die Versicherung hat den Schaden schnell reguliert.“ Ein zweites Zelt, das der Burschenverein bewirtschaftet, hat die Gemeinde organisiert. „So sind wir auf der sicheren, sprich trockenen Seite, falls es regnen sollte“, meint Böck.

Sicherheit wird groß geschrieben

Insgesamt organisieren sieben Vereine die Party. Von der Gemeinde werden zusätzliche Verkaufsbuden für Essen und Getränke aufgestellt. Alle wirtschaften in eine Kasse, und nach Abzug aller Kosten wird der Gewinn unter den Vereinen aufgeteilt.

Sicherheit wird während des Faschingszugs und bei der After-Show-Party großgeschrieben. Neben zusätzlichem Securitydienst mischen sich Zivilbeamte unters Volk. Die Polizei begleitet den Gaudiwurm, der an der Nikolauskirche startet (14 Uhr) und sich über die Augsburger Straße (B 2) in Richtung Bahnhofstraße schlängelt. Am Minikreisel erfolgt die Kehrtwende und auf gleicher Strecke geht’s zurück.

„Erstmals haben wir heuer die Zahl der auswärtigen Motivwagen und des Begleitpersonals auf maximal 20 Wägen und 40 Personen begrenzt“, berichtet Anton Fasching, Referent für Kultur und Vereine. „So hatte Günding beispielsweise keine Chance, die wollten gleich mit 100 Personen anrücken.“

Anton Fasching glaubt, dass der Moorenweiser Faschingszug, der alle paar Jahre am Faschingssonntag stattfindet, heuer „eine echte Bereicherung“ für die Mammendorfer wird. Viele, die in Moorenweis dabei seien, kämen vielleicht zwei Tage später auch zum Faschingszug nach Mammendorf. Natürlich werden die Motivwagen und Fußgruppen auch heuer prämiert, damit sich die Teilnehmer ins Zeug legen.

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