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Verspäteter Umzug wird Besucher-Magnet - Positives Fazit nach Volksfest

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Beim verschobenen Festzug am Freitag war das Zelt auf dem Mammendorfer Volksfest gut besucht. Organisatoren und Festwirt zeigten sich zufrieden.
Beim verschobenen Festzug am Freitag war das Zelt auf dem Mammendorfer Volksfest gut besucht. Organisatoren und Festwirt zeigten sich zufrieden. © Peter Weber

Eine Woche lang ging es in Mammendorf rund beim 40. Volksfest. Die Veranstalter sind zufrieden und ziehen eine positive Bilanz. Für Stimmung sorgten Bands und Kabarett.

Mammendorf – Sieben statt zehn Tage, dennoch zog Mammendorfs Volksfestreferent Florian Simetsreiter ein positives Fazit. „Es hat schwächere, aber auch stärkere Tage gegeben“, so der erstmals für die Organisation zuständige Gemeinderat. Persönlich sei er sehr froh, so Simetsreiter, dass zum einen das Volksfest nach zweimaligem Ausfall endlich stattfinden konnte und zum anderen, dass es friedlich verlief.

Volksfest Mammendorf: Auch Polizeichefin ist vor Ort

Der wegen des Burschenfests etwas veränderte Verlauf mit Anzapfen am Dienstagabend und Festumzug zum Ende der Volksfesttage habe die Besucher nicht abgehalten, aufs Volksfest zu gehen. Am Dienstagabend, als Bürgermeister Josef Heckl quasi mit dem Anzapfen das Volksfest offiziell eröffnete, waren neben den Vertretern der Verwaltungsgemeinschaft auch Bürgermeister anderer Gemeinden wie Martin Schäfer aus Gröbenzell oder OB Erich Raff im Festzelt, neben Luitpold Prinz von Bayern und Brucks Polizeichefin Nina Vallentin.

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„Als am Tag der Vereine die Partyband ,Zruck zu dir’ aufspielte, ging die Post ab“, berichtete Simetsreiter. „Da standen schon nach den ersten Liedern die Kids in den ersten fünf, sechs Reihen auf den Bänken.“ Ein ähnliches Bild gab es am Freitagabend mit der Band „Saustoi“.

Volksfest Mammendorf: Wirt ist zufrieden

Auch Festwirt Jochen Mörz zeigte sich zufrieden. Er hatte durch das vorausgegangene 111-jährige Jubiläum des Katholischen Burschenvereins sein Festzelt elf Tage lang geöffnet. Nach 30 Monaten sei es jetzt einfach ein schönes Gefühl im Festzelt zu stehen, sagte Mörz. „Am Montag waren rund 100 Besucher da, der Behörden- und Seniorennachmittag war dagegen gut besucht“, sagte Mörz. „Am Vatertag tauchten später die Ausflügler auf und der Festzug am Freitag hat für vieles entschädigt. Da war das Festzelt mit den vielen Vereinen randvoll.“ Für eine positive Bilanz habe aber auch das Burschenfest mit dem Kabarettabend mit Wolfgang Krebs gesorgt.

Es gab aber ebenso kritische Stimmen zum Volksfest: Ein ehemaliger Mammendorfer Bürger, der vor einiger Zeit mit seiner Familie nach Mittelstetten gezogen ist, meinte: „Dieser grobe Kies auf dem Platz ist eine einzige Katastrophe. Den Kinderwagen kann man nur mit Mühe über den Platz schieben, die Kinder stolpern über die dicken Steine, und Schuhe mit etwas höheren Absatz sind hier fehl am Platz.“ (Dieter Metzler)

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