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In einem Ablöschbecken wurden die Li-ionen Akkus versenkt. Zwölf Stunden später waren sie immer noch nicht abgekühlt. 

Feuerwehreinsatz

Weißer Rauch: Akkus einer Solaranlage geraten in Brand

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Akkupacks einer Photovoltaik-Anlage sind am Freitag gegen 20.30 Uhr im Keller eines Hauses in der Eichenstraße in Brand geraten. Die Feuerwehr musste mit Atemschutzgeräten anrücken. Denn diese Li-ionen Akkupacks sind schwer zu löschen.

Mammendorf – Die Akkupacks dienen dazu, den Strom der Photovoltaikanlage auf dem Dach zu speichern, erklärt Christian Huber, Kommandant der Mammendorfer Feuerwehr. Denn die Familie will den überschüssigen Strom nicht ins Netz einspeisen, sondern selbst nutzen. Wenn diese Akkus jedoch in Brand geraten, sei das nicht ungefährlich. „Es entsteht eine chemische Reaktion, die schwer zu löschen ist.“ Und Brände dieser Art würden immer mehr zunehmen.

Den 21 Einsatzkräften schlug aus dem Haus starker weißer Rauch entgegen. Drei Trupps gingen mit schwerem Atemschutz, einem Löschrohr und einem Feuerlöscher in den Keller. Sie demontierten die Akkupacks und brachten sie ins Freie. Zum Kühlen legten die Brandhelfer sie in Ablöschbecken. Zwölf Stunden später blubberten sie dort immer noch vor sich hin, berichtete die Wehr.

Es entstand laut Polizei ein Schaden von rund 10 000 Euro. Die Feuerwehr lüftete das Gebäude. Den Bewohner habe man davon überzeugt, an einem anderen Ort zu übernachten, berichtet Huber.

Auch die Kleidung der Einsatzkräfte war durch die starke Rauchentwicklung kontaminiert. Sie wurde mit den Atemschutzgeräten in Säcke verpackt und muss speziell gereinigt werden. Die Brandhelfer konnten in Trainingsanzüge schlüpfen, die für solche Fälle im Mehrzweckwagen bereit liegen. 

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