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Das ist der Teil des Gebietes südlich der Augsburger Straße zwischen Eitelsrieder Straße und Friedensweg („Mammendorf Süd“), für den der Gemeinderat einen Bebauungsplan aufstellt. Dort sind auch ein Seniorenheim und eine Kita geplant.

;ehrgenerationenhaus geplant 

Auf dieser Wiese entsteht Mammendorfs neues Wohngebiet

Mammendorf – Auch in Mammendorf ist die Nachfrage nach Bauland groß. Daher bringt der Gemeinderat ein neues Wohngebiet auf den Weg: südlich der Augsburger Straße, zwischen Eitelsrieder Straße und dem Friedensweg. Dort ist auch ein zukunftsweisendes Projekt geplant, nämlich die Betreuung von Senioren und von Kindern quasi Tür an Tür.

Die Grundstücke der Gemeinde sind im Flächennutzungsplan als Wohnbauflächen ausgewiesen. Jetzt braucht es noch einen Bebauungsplan. Dass dieser unter dem Namen „Mammendorf Süd“ aufgestellt wird, beschloss der Gemeinderat einstimmig. Neben Wohnraum sollen auf dem Gelände südlich der Sparkasse und in der Nähe des Freizeitparks auch eine Senioreneinrichtung sowie ein Kinderhaus auf einem rund 4000 Quadratmeter großen gemeindlichen Grund entstehen.

Der Kindergarten Villa Regenbogen sei in die Jahre gekommen, eine Sanierung teuer und während des Betriebs unmöglich, sagte Bürgermeister Josef Heckl (BGM). Mittelfristig benötige man eine weitere Krippen- und eine Kindergartengruppe. Da die Verkehrssituation an der Pestalozzistraße angespannt sei, würde ein neuer Standort für eine Entlastung sorgen.

Und auch für ältere Menschen muss etwas getan werden. Eine 2013 durchgeführte Seniorenbefragung habe ergeben, dass Defizite in der Betreuung bestehen. Der Gemeinde schwebt deshalb eine Einrichtung vor, die Wohnraum mit Betreuungs- und Pflegeangeboten vorhält, sich aber auch als Begegnungsstätte für Alt und Jung profiliert. Dabei soll das Haus (30 bis 45 Pflegeplätze) als eine Art Mehrgenerationenhaus auch jüngeren, behinderten Menschen offen stehen. Es sollen sowohl Plätze in vollstationärer Pflege (inklusive Kurzzeitpflege) als auch Möglichkeiten des Betreuten Wohnens mit ambulanter Pflege sowie eine externen Tagespflege zur Verfügung stehen.

Mammendorf habe das Potenzial für solch eine Einrichtung, meinte Heckl. Er stelle sich ein Haus vor, in dem man Leistungen hinzubuchen könne.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, in einem Interessenbekundungsverfahren (IBV) zu ermitteln, ob und unter welchen Bedingungen freigemeinnützige oder private Anbieter die Investitionen tätigen oder die Trägerschaft übernehmen können. Die dann eingehenden Konzepte und Vorschläge werden ausgewertet und als Grundlage für die politischen Entscheidungen genutzt.

Dieter Metzler

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