Faschingszug Mammendorf

Die Narren stehen in den Startlöchern

Er ist einer der größten im Landkreis: Bis zu 30 Wägen werden heuer beim Faschingszug am 13. Februar in Mammendorf für Staunen beim Publikum sorgen. Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren.

Mammendorf – „Die Route ist gleich geblieben“, sagt Anton Fasching, Kulturreferent in Mammendorf. Der Zug beginnt um 14 Uhr an der Nikolauskirche und zieht von dort aus über die B 2 Richtung Bahnhofsstraße. Der kleine Kreisverkehr ist der Wendepunkt – ab dort geht es wieder zurück zur Kirche.

Ob gigantische Giraffen oder Mega-Tandem: Beim Mammendorfer Faschingszug gibt es jedes Jahr unzählige originelle Motive zu bestaunen.

Neu ist dieses Jahr, dass die Nikolausstraße von den Wägen erst ab 12.30 Uhr befahren werden darf. „Die Lärmbelastung für die Anwohner war einfach zu groß“, erklärt Anton Fasching. Vor 12.30 Uhr müssen sich die Teilnehmer außerhalb der Gemeinde aufstellen.

Auf Empfehlung der Polizei begleitet heuer erneut ein Security-Dienst den Zug. Die Mitarbeiter kontrollieren vor allem die Beschallung, damit die Musik nicht zu laut wird. Außerdem sollen sie aufpassen, dass auf den Wägen nichts Hochprozentiges getrunken wird. „Erlaubt sind nur Wein, Bier und Sekt.“ Die Sicherheitsvorschriften hätten sich in den vergangenen zehn Jahren immer weiter verschärft, so Fasching. „Das ist aber auch gut so.“

Die Party danach findet heuer wieder vor dem Bürgerhaus statt. Von 15.30 bis 21.30 Uhr werden beim Faschingstreiben Schmankerl und Getränke angeboten. Für die Musik sorgt DJ Robert Böck. Zum ersten Mal gibt es ein großes Zelt, aufgestellt vom Sportverein Mammendorf. „Das Zelt misst zehn Mal 15 Meter und soll die Besucher vor Regen und Wind schützen“, erklärt der Kulturreferent.

Die Prämierung der Wägen erfolgt ebenfalls beim Faschingstreiben. Die originellste Fußgruppe, der schönste auswärtige und der schönste einheimische Wagen werden gekürt. Die Sieger bekommen einen großen Wanderpokal.

„Heuer rechnen wir mit mehr Wägen und Teilnehmern als letztes Jahr“, sagt Fasching. Der Grund dafür ist, dass dieses Jahr auch in Moorenweis ein Faschingszug stattfindet. „Viele der Moorenweiser Wägen werden auch bei uns mitfahren wollen“, meint er. Der große Arbeitsaufwand, den der Bau eines Wagens erfordert, würde sich nicht nur für einen einzigen Zug rentieren.

Das bestätigt auch Josef Mayer, Vorsitzender des katholischen Burschenvereins Mammendorf. Der Wagen der Burschenschaft fährt heuer bei insgesamt drei Faschingszügen mit: in Moorenweis, in Mammendorf und in Untermühlhausen. „Die Vorbereitungen sind schon sehr weit gediehen“, erzählt Mayer. Das Thema des Wagens dürfe aber noch nicht verraten werden. Nur so viel: „60 bis 70 Burschenschaftler werden am Zug teilnehmen.“

Anmelden kann man sich mit einem Wagen oder einer Fußgruppe im Ordnungsamt der Gemeinde Mammendorf, unter Telefon (0 81 45) 84 42. Die Anmeldefrist endet am 9. Februar.

von Katharina Wohlfart

Rubriklistenbild: © tb

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