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Kinder und Jugendliche aus der Mammendorfer Schule haben sich zusammengetan und einen Brief verfasst.

Treffen nach Schulschluss

Nach Gewalttat: Jetzt melden sich Mammendorfs Schüler zu Wort

Nach der Prügelei, bei der ein Zwölfjähriger verletzt wurde, hat sich die Schülermitverwaltung (SMV) der Mittelschule zu Wort gemeldet. In der Stellungnahme betont sie, dass solche Vorfälle nicht alltäglich sind.

Mammendorf – „Man sollte nicht die ganze Schule wegen eines Vorfalls verurteilen und schlecht darstellen“, heißt es in dem Brief, der die Überschrift „Sind wir Mittelschüler wirklich so schlimm?“ trägt. Als Beispiel nennt die SMV ihren Mitschüler Andreas, der das Haus seit neun Jahren besucht. Der Neuntklässler habe, wie viele seiner Mitschüler, eine derartige Auseinandersetzung noch nie miterlebt. „Somit wird bestätigt, dass die Atmosphäre in der Schule positiv und angenehm ist.“ Außerdem könne es bei einer Anzahl von über 400 Schülern auch einmal zu einer Auseinandersetzung kommen. „Die Schule bietet viele Angebote für uns an, damit die Gemeinschaft unter den verschiedenen Klassen gestärkt wird.“ Es würden viele Projekte veranstaltet.

„Auch die Streitschlichter und der Schulpädagoge sind immer für uns da. Wir finden es sehr schade, dass ein einzelner Vorfall unsere Schule in ein schlechtes Licht stellt“, heißt es weiter. Die Schülergemeinschaft werde weiter zu der Meinung stehen, „dass wir zusammenhalten“.

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