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Die ehemalige Molkerei wird abgerissen.

Planänderung

Neues Wohngebäude auf Mammendorfer Molkerei-Areal muss schrumpfen

Mammendorf – Schon recht bald wird sich für die Mammendorfer das nun seit 80 Jahren gewohnte Bild an der Ecke Augsburger-/Kreuzstraße grundlegend verändern.

Dort, wo jetzt noch das ehemalige alte Molkereigebäude mit seinem markanten Schornstein das Ortsbild prägt, wird bald die Abrissbirne anrollen.

Ein Investor baut auf der Fläche ein neues Wohnhaus. Bereits vor einem Jahr hatte die „Isar 1 Projektentwicklungs GmbH“ zwei Vorschläge beim Gemeinderat eingereicht. Das Gremium favorisierte damals die zweite Alternative, nämlich den Bau eines 44 Meter langen und 14 Meter breiten Kompakt-Wohnhauses, während er die Variante eins, die Errichtung von zwei 20 Meter langen und zehn Meter breiten Reihenhäusern mit je vier Hausgruppen, ablehnte. Ein kompakter Wohnblock passe besser ins Ortsbild, war die einhellige Meinung.

Bereits in der Juli-Sitzung hatte der Gemeinderat der Block-Lösung allerdings nur unter der Voraussetzung zugestimmt, dass die geplante Tiefgarage eine Einfahrt an der B 2 bekommt, die getrennt von der Ausfahrt (über die Kreuzstraße) ist. Entlang der B 2 sollen außerdem keine weiteren Stellplätze errichtet werden.

Nun forderte das Landratsamt nach einigen Gesprächen, auch mit dem Bauherrn und der Kreisbaubehörde, dass die Gebäudemaße verringert werden müssen. Der Grund: Der Block passe sonst von der Größe her nicht in die Umgebung, so die Meinung im Amt. Diesem Vorschlag folgten die Mammendorfer nun.

Die Gebäudebreite wurde also reduziert. Außerdem wurde die Firsthöhe verringert. Somit verringert sich die bebaute Fläche des Areals an der Ecke Augsburger-/Kreuzstraße am Ende insgesamt um etwa 100 Quadratmeter auf 512 Quadratmeter. Außerdem soll der Investor laut Gemeinde auf einen südöstlichen Vorbau verzichten und damit einen Abstand von mindestens rund 4,7 Metern zur Grundstücksgrenze einhalten. 

von Dieter Metzler

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