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Landschaftsplaner Hans Brugger zeigt die Granitsteine, mit denen der Dorfplatz gepflastert werden soll.

Auf Einladung des Bürgermeisters

Bürger diskutieren über neuen Mammendorfer Dorfplatz

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Nachdem im März rund 80 Bürger über die Ortsentwicklung mitdiskutiert hatten, kamen nun zur zweiten Runde nur 30 Mammendorfer ins Bürgerhaus.

Mammendorf – Eingeladen hatte Rathauschef Josef Heckl (BGM), auch seine Vertreter Peter Muck (CSU) und Manfred Heimerl (FW) sowie Bauamtsleiter Markus Hörmann waren vor Ort. Dieses Mal ging es ausschließlich um die Neugestaltung des Dorfplatzes im Zusammenhang mit dem Erweiterungsbau der Verwaltungsgemeinschaft (VG).

Landschaftsarchitekt Hans Brugger stellte vier Entwürfe vor, die bei den Bürgern grundsätzlich auf Zuspruch stießen. Der Dorfplatz ist geprägt von Erweiterungsanbau und Tiefgarage, führte Heckl aus. Die städtebauliche Aufgabe lautet, Parkplätze unterzubringen, das alte Grundschulgebäude hervorzuheben und das VG-Gebäude mit dem Anbau harmonisch auf dem Platz zu integrieren. Dabei soll auch nördlich der Schule eine Hoffläche entstehen, Kinderspielplatz und Bolzplatz sollen erhalten bleiben.

„Mein Wunsch ist es, dass dieser Platz von Bürgern jeder Generation angenommen wird“, sagte Heckl. So sollten beispielsweise Trauungsgäste einen Empfang auf dem Platz gestalten können. Zugleich wird an eine multifunktionale Nutzung mit hoher Aufenthaltsqualität gedacht – trotz der angrenzenden Bundesstraße.

Die Diskussion drehte sich um die Bepflasterung mit Granitsteinen, die Barrierefreiheit und Gestaltung des Platzes mit beweglichen Grünflächen, einen Springbrunnen, eine Überdachung entlang der Tiefgarage bis hin zur Integration der Parkplätze nördlich des Dorfplatzes. Einige Bürger wünschten sich, die Parkplätze ganz wegzulassen, andere wiederum hielten sie für notwendig. Diskussionen ergaben sich auch hinsichtlich der Abgrenzung des Dorfplatzes zur B 2 und zum westlichen Nachbargrundstück. Einig waren sich alle, dass sich am Ende ein einheitliches Bild ergeben sollte. Der Austausch dauerte eineinhalb Stunden.

Die Anregungen werden vom Landschaftsplaner aufgenommen und in die weitere Planung einfließen, beendete Heckl das zweite Bürgergespräch. Nach der Sommerpause soll noch ein Workshop zum Schamberger-Haus stattfinden, damit man heuer mit dem Entwicklungskonzept abschließen könne. 

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