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Das Rathaus in Mammendorf

Mammendorf

Schaukästen statt Plakatwände

  • VonDieter Metzler
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Die Bürgergemeinschaft Mammendorf (BGM) hat im Gemeinderat beantragt, Schaukästen im Ort aufzustellen – statt der bisherigen Plakatwände. Das Gremium stimmte zu. Es müssen aber noch einige Fragen geklärt werden.

Mammendorf –  „Wir möchten die nicht mehr ansehnlichen fünf Plakatwände aus Holz durch drei absperrbare Glaskästen ersetzen“, erläuterte Kultur- und Vereinsreferent Anton Fasching den Antrag. Die Plakatwände sind am Bahnhof, beim Kinderspielplatz Neue Heimat, an der Ahornstraße, am Minikreisel und an der Hartfeldstraße platziert. Die von der Gemeinde zu Veranstaltungen aufgehängten Plakate seien noch vor dem Ereignis immer wieder durch fremde Werbung überklebt worden, so Fasching. „Das ärgert mich maßlos. Schließlich kostet die Herstellung eine Stange Geld.“ Nicht selten muss der Kulturreferent die Stellen dreimal anfahren und wieder neue Plakate aufhängen. Zudem würde der Wind oft das angetackerte Papier zerstören, die Fetzen würden in der Gegend umeinander liegen. Bürgermeister Josef Heckl (BGM) befürwortete den Antrag.

Verschiedene Meinungen

In der Diskussion waren die Räte unterschiedlicher Meinung hinsichtlich des Erlasses einer Plakatierungsordnung. „Wir brauchen Regeln“, meinte Stefan Bauer (FW). Strikt dagegen war Siegfried Schnell (CSU): „Wir werden uns noch zu Tode verwalten.“ Doch Bürgermeister Heckl meinte: „Wenn wir Info-Kästen aufstellen sollten, müssen wir uns auch Gedanken darüber machen. Es geht auch um ein vernünftiges Ortsbild.“

Die BGM schlägt drei Standorte vor: am Bahnhof, Ahorn-/Ecke Eichenstraße und am Minikreisel. Die Kästen sollen ein einheitliches Schließsystem besitzen, vielleicht können auch die Schließ-Zylinder des Info-Points am Bürgerhaus angepasst werden. Der Gemeinderat nahm den Antrag mit 11:2-Stimmen grundsätzlich an. Zuvor sollen aber die Kosten geklärt werden und wer was in die Kästen hängen darf. 

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