Fühlen sich wohl im neuen Domizil: Petra Gehring, Stephanie Rinck und Lisa Friedrich (v.l.).
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Fühlen sich wohl im neuen Domizil: Petra Gehring, Stephanie Rinck und Lisa Friedrich (v.l.).

Mammendorf

Sie haben über 13 000 Medien in die neue Bücherei gebracht

  • vonDieter Metzler
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Nach knapp vier Wochen haben Stephanie Rinck, Lisa Friedrich und Petra Gehring von der Bücherei Mammendorf ihren Umzug von der Alten Schule an der Klosterstraße in die zwei frei gewordenen Klassenräume hinter der Tribüne der Mehrzweckhalle an der Schulstraße abgeschlossen.

Mammendorf - Dort ist nun wieder eine Ausleihe möglich, wegen der hohen Inzidenzzahlen allerdings nur im Click-and-Collect-Abholservice. „Wir hätten nie gedacht, dass wir alle Bücher in den beiden Räumen unterbringen“, freuen sich die drei Frauen, dass sie nichts von den über 13 000 Medien einlagern mussten. Denn die neuen Räume sind wesentlich kleiner. „Bis auf ein paar Regale haben wir tatsächlich alles untergebracht.“

Natürlich sind etliche Überstunden angefallen, und ein paar Schrammen und blaue Flecken haben sie sich auch geholt. Das konnte ihnen aber ihre gute Laune nicht verderben. Der Muskelkater ist vorüber, meint Stephanie Rinck scherzhaft. Aber, nein, ein paar Pfunde verloren haben sie beim Umzug nicht. „Dafür haben wir es uns danach kulinarisch einfach zu gut gehen lassen.“

Der Bauhof hilft mit

Eine große Hilfe beim Umzug waren die Mitarbeiter des Bauhofs. Sie haben die Regale ab- und aufgebaut, schwere Umzugskartons geschleppt und mit einem Hebelader in den ersten Stock befördert.

Die über die Außentreppe zu erreichenden beiden Räume erhalten noch eine Überdachung. „Damit wir und vor allem die Bücher trocken bleiben, wenn wir von einem Raum in den anderen müssen“, erklärt Lisa Friedrich. Der rechte Raum beherbergt die Romane und Sachbücher für Erwachsene, der linke die Kinder- und Jugendbücher. „Und wenn Corona vorüber ist, dann findet hier auch die Ausleihe statt“, ergänzt Petra Gehring.

Die drei Frauen rechnen mit einem anderthalbjährigen Aufenthalt in den ehemaligen Klassenzimmern. „Dann ist hoffentlich die Sanierung der Alten Schule beendet, und wir können wieder zurückziehen“, sagt Stephanie Rinck. Momentan sind aber alle drei mit dem Zwischenquartier hochzufrieden.

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