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Gemeinde baut selbst 

Sozialer Wohnungsbau neben alter Molkerei

 Der soziale Wohnungsbau in Mammendorf nimmt konkretere Gestalt an. Nachdem die Gemeinde zunächst mit einigen Partnern geliebäugelt hat, wie Bürgermeister Josef Heckl (BGM) im Gemeinderat sagte, kam man nun zu der Erkenntnis, selber zu bauen und das aktuelle Förderprogramm des Wohnungspakt Bayern in Anspruch zu nehmen.

Mammendorf– Es soll das gemeindeeigene Grundstück neben dem alten Molkereigelände an der Augsburger Straße (zwischen Ronbergerweg und Kreuzstraße) bebaut werden. „Die Wohnungsnot werden wir nicht lösen können, aber es ist zumindest ein Akzent, den wir setzen können“, so Heckl.

Das Projekt werde mit 30 Prozent gefördert, für 60 Prozent erhalte die Gemeinde ein zinsverbilligtes Darlehen, dazu kämen zehn Prozent Eigenmittel, berichtete der Bürgermeister. Der Grund kann zum aktuellen Wert eingebracht werden. „Ein nicht unattraktives Förderverfahren“, meinte Heckl, das jedoch befristet ist.

Um den Architekten auszuwählen, muss ein sogenanntes Vergabe-Verfahren durchgeführt werden, das mit 60 Prozent bezuschusst wird. Da die Verwaltung keine Erfahrungen mit einem solchen Verfahren habe, schlug Heckl vor, einen Projektsteuerer einzusetzen. Mit ihm gemeinsam werde man eine Bewertungsmatrix erstellen. „Die Matrix enthält die Vorgaben, die der Bebauungsplan hergibt und das, was wir uns vorstellen.“ Altbürgermeister Johann Thurner (BGM) sagte zum Projektsteuerer: „Seine Leistung besteht darin, uns Vorschläge zu machen, über die wir dann diskutieren. Er weiß, worauf es ankommt, wir haben die Detailkenntnisse.“

Der Gemeinderat beschloss, Mietwohnungen im Rahmen des Kommunalen Wohnraumförderprogramms zu schaffen. Die Maßnahme wird als eigenes Projekt der Gemeinde durchgeführt. Es wird ein Förderantrag bei der Regierung von Oberbayern gestellt und zur Durchführung des Vergabe-Verfahrens ein Projektsteuerer gesucht. Dieter Metzler

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