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Bei der Vereidigung der drei Bürgermeister war dann wieder alles im Lot: (v.l.) Zweiter Bürgermeister Peter Muck, Rathauschef Josef Heckl und Dritter Bürgermeister Manfred Heimerl.

Konstituierende Sitzung

Verwirrung um Mammendorfer Bürgermeister-Vertreter

  • vonDieter Metzler
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Die Wahl des Zweiten Bürgermeisters  hat für einige Verwirrung gesorgt, zumindest für Außenstehende. Da wurde sogar jemand für den Posten vorgeschlagen, der ihn gar nicht haben will.

Mammendorf– Florian Simetsreiter, der Fraktionschef der Bürgergemeinschaft Mammendorf (BGM), machte den Anfang. Er schlug Werner Zauser (FW) als Vize-Bürgermeister vor. Doch er hatte sich wohl vorab weder mit der FW-Fraktion noch mit Zauser selbst verständigt. Denn Zauser lehnte den Posten ab. Der Eindruck fehlender Kommunikation zwischen den beiden Parteien wurde spätestens bei der Wahl zum Dritten Bürgermeister verstärkt, als FW-Fraktionsvorsitzender Stefan Bauer Manfred Heimerl (FW) vorschlug. Die Freien Wähler hatten es wohl auf den zweiten, nicht auf den ersten Stellvertreterposten abgesehen.

Aber zurück zum Vize-Bürgermeister. Nach der Absage von Zauser war der Weg frei für Peter Muck (CSU), der in den vergangenen zwölf Jahren Vize-Bürgermeister war und von Benjamin Miskowitsch (CSU) für eine weitere Amtszeit vorgeschlagen wurde. Bei der Wahl machten trotzdem acht Gemeinderatsmitglieder ihr Kreuz bei Zauser. Muck erhielt neun Stimmen und kann nun sein Amt als Vize fortsetzen.

Zwei Kandidaten bewarben sich für das Amt des Dritten Bürgermeisters

Zur Wahl des Dritten Bürgermeisters stellten sich mit Amtsinhaber Manfred Heimerl (FW) und Anton Fasching (BGM) ebenfalls zwei Kandidaten. Die Abstimmung endete mit 10:7 Stimmen für Heimerl.

Begonnen hatte alles ganz harmonisch. Mit einem „Schee, dass du wieda dabei bist...“. Das stand auf Zetteln an kleinen Fläschchen mit Begrüßungsdrinks, die Barbara Schamberger (CSU) an die 16 Mitstreiter verteilte. Und Bürgermeister Josef Heckl (BGM) hieß zu Beginn seiner zweiten Amtszeit besonders die drei neuen Ratsmitglieder, Florian Gerum (CSU), Max Altmann (Grüne) und Verena Halbritter (Grüne) willkommen. Die konstituierende Sitzung fand coronabedingt erstmals in der Geschichte des Gemeinderates im Saal des Bürgerhauses statt. Dort ging es dann nach der Abstimmung über die Bürgermeister-Vertreter auch geordnet weiter. Die Vergabe der 16 Referentenposten, die Besetzung der vier Ausschüsse sowie der Plätze in Verbandsversammlungen verlief in völliger Eintracht.

Eine Vier-Parteien-Fraktion und eine Einzelkämpferin

Mit dem Einzug der Grünen sind erstmals fünf Parteien im Rat vertreten. Vier bilden eine Fraktion: BGM (Vorsitzender Florian Simetsreiter), CSU (Vorsitzender Peter Muck), Freie Wähler (Vorsitzender Stefan Bauer), Grüne (Vorsitzender Max Altmann). Statt einer Fraktion kann die SPD mit Tirza Quell nur eine Einzelkämpferin aufbieten.

Seit 2014 erhalten die Räte eine Sitzungsentschädigung von 30 Euro. Einstimmig folgte das Gremium der Empfehlung der Verwaltung, auf eine Erhöhung zu verzichten. Dafür erhalten die Gemeinderatsmitglieder nach Einführung des Ratsinformationssystems als Entschädigung für die Nutzung der privaten elektronischen Geräte eine pauschale Entschädigung von 100 Euro pro Jahr.

Unter den Zuhörern der Sitzung waren die drei ausgeschiedenen Mitglieder: Altbürgermeister Johann Thurner (BGM), Siegfried Schnell (CSU) und Martin Denz (FW). Auch Robert Köll, ab 1. Juli neuer Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf, war vor Ort.

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