Auf dem Matrau-Areal an der Bahnhofstraße kann ein weiteres Gebäude entstehen. Und an die Kröten wird auch gedacht.

An der Grafrather Bahnhofstraße

Matrau-Gelände: An die Kröten ist gedacht

Grafrath - Auf dem Matrau-Areal an der Bahnhofstraße kann ein weiteres Gebäude entstehen. Und an die Kröten wird auch gedacht.

Die nötige Änderung des Bebauungsplanes segnete der Bauausschuss einstimmig ab – und dachte dabei auch an die Kröten. Die Bahnhofstraße ist nämlich eines der Gebiete in der Region mit der größten Krötenwanderung. Ex-Gemeinderatsmitglied Dietlind Hagenguth hatte deshalb beantragt, dass im Plan festgeschrieben wird, dass Einfriedungen und Zäune in dem Areal zehn bis zwölf Zentimeter über dem Boden enden.

Ursprünglich waren nur fünf Zentimeter vorgesehen. Dies ist laut Hagenguth für die Kröten zu niedrig, da die Weibchen ihre Männchen auf dem Weg zum Weiher auf dem Matrau-Gelände Huckepack nehmen. Der Bauausschuss folgte der Anregung und schrieb einen Mindestabstand von zehn Zentimetern im geänderten Bebauungsplan fest.

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