Mehl und mehr: Familienfest in der Mühle

Egenhofen - Die Furthmühle ist ein Publikumsmagnet. Mehr als eintausend Besucher verbrachten den Pfingstmontag in dem traditionsreichen Betrieb an der Glonn.

Viele informierten sich über die Vergangenheit und Gegenwart des Müller-Handwerks - einer der ältesten Berufsstände der Menschheit. Wie die Familie Hörmann aus Neu-Esting: „Wir wollten unseren Kindern einmal zeigen, wie eine Mühle von innen aussieht“, berichtete Christine Hörmann. Für ihren Mann Christian war es gleichzeitig eine Reise in die eigene Vergangenheit: „Ich bin hier gleich in der Nähe aufgewachsen.“

Er war nicht der einzige, der einen Blick zurück warf - denn die Führungen, die Mühlenbesitzer Albert Aumüller veranstaltet, sind regelrechte Zeitreisen. „Seit bald 200 Jahren arbeitet die Mühle hier an dieser Stelle“, erzählt Aumüller. Seine Besucher, darunter viele Kinder, lauschen ihm andächtig.

Besonders als Aumüller die vielen Arbeitsschritte erläutert, die nötig sind, um die unterschiedlichsten Mehlsorten zu erzeugen. Oder wie die Bauern ehedem ihr Getreide vorbeibrachten und sich die Bäcker das wertvolle Pulver abholten. „Inzwischen produzieren wir nur noch für den Eigenbedarf“, berichtet der Müller, dessen Familie die Anlage im 113. Jahr betreibt.

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