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Markus Kennerknecht muss über neue Standorte    nachdenken.   

In Grafrath

Mehr Betreuungsplätze für die Rassobande

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In der Grafrather Kinderkrippe „Rassobande“ wird es wohl schon bald eine vierte Gruppe geben. Der Gemeinderat stimmte der Erweiterung zu, die ohne großen baulichen Aufwand realisiert werden kann. Die Kommune trägt das Defizit bis zu einem Maximalbetrag von 35 000 Euro.

Grafrath – Derzeit besuchen 36 Kinder die Rassobande. Damit ist die Tagesstätte praktisch ausgebucht. Bei rund 36 Geburten jährlich und dem Erfahrungswert, dass 80 Prozent der Eltern einen Krippenplatz benötigen, reichen die bestehenden drei Gruppen nicht mehr aus. „Zu Beginn des Kindergartenjahres können wir die Buchungswünsche wohl noch erfüllen“, sagt Bürgermeister Markus Kennerknecht (parteifrei). Er rechnet aber damit, dass während des laufenden Jahres noch fünf bis acht Kinder aufgenommen werden müssen.

Die vierte Gruppe lässt sich laut Rathauschef recht unkompliziert einrichten: Sie soll in den bestehenden Aufenthaltsraum im Keller, der aufgrund der Hanglage einseitig ebenerdig ist und einen Zugang zum Garten hat. Möglich wird dies durch eine Umorganisation der Büroräume im Gebäude, der auch Landratsamt und Träger zugestimmt haben. Den baulichen Aufwand beziffert Kennerknecht auf einen Betrag im oberen vierstelligen Bereich. Außerdem muss noch Mobiliar für die neue Gruppe angeschafft werden.

Angesichts der vorgelegten Zahlen regte Josef Heldeisen (SPD) an, dass man sich schon bald Gedanken über eine weitere Kindertagesstätte machen müsse. „Mittelfristig werden auch vier Gruppen nicht ausreichen, weder in der Krippe noch im Kindergarten“, sagte er. Dem stimmte auch Kennerknecht zu. Weil die Erweiterungsmöglichkeiten der bestehenden Einrichtungen ausgereizt seien, müsse man sich nach einem neuen Standort umsehen. 

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