Mehr Bufdi-Stellen gefordert

Fürstenfeldbruck - Nach dem holprigen Start steigt auch im Landkreis die Nachfrage nach Plätzen im Bundesfreiwilligendienst (Bufdi).

Mittlerweile klopfen beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) sogar zu viele Interessenten an, berichtet Kreisgeschäftsführer Rainer Bertram.

Das Problem: Die Bundesregierung genehmigt seit Januar keine neuen Plätze mehr - sehr zum Ärger von Bertram. Beim Brucker BRK arbeiten derzeit zwei Männer im Bundesfreiwilligendienst als so genannte Bufdis. Dazu kommen drei Stellen im Freiwilligen Sozialen Jahr. „Wir könnten aber mehr gebrauchen“, sagt Rainer Bertram.

Es sei traurig, dass keine neuen Stellen geschaffen würden. „Denn die Leute orientieren sich anders.“ Und so gehe die Möglichkeit verloren, junge Menschen an soziale Berufe heranzuführen. „So kann man keine vernünftige Freiwilligenarbeit aufbauen, die auch im Ehrenamt mündet.“

In den vergangenen Wochen musste er drei Interessenten abweisen - mit der Begründung, dass derzeit kein Platz frei ist. Daher unterstützt er den Appell des Landesgeschäftsführers Leonhard Stärk, der neue Plätze fordert.

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