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Auf dem Gelände der Firma Grimmplatten sollen Wohnungen entstehen. 

Mehr Sozialwohnungen auf Grimm-Areal

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Fürstenfeldbruck - Häuser statt Pflastersteine: Die Firma Grimmplatten will sich verkleinern und ihr Gelände an der Malchinger Straße verlassen. Die Stadt plant, dort Wohnungen zu bauen. Nun sollen es noch mehr werden, als ursprünglich gedacht. 40 Prozent davon könnten Sozialwohnungen werden.

Bereits vor rund drei Jahren hatte der Bauausschuss beschlossen, dass auf dem rund 3,3 Hektar großen Gelände Wohnungen gebaut werden sollen. Ursprünglich ging die Stadt von 140 Stück aus. Darin hätten etwa 340 Bürger unterkommen können. Die aktuellen Planungen sehen 220 Wohnungen für mehr als 500 Personen vor. Das beschloss der zuständige Ausschuss jüngst gegen zwei Stimmen von Markus Droth (CSU) und Karl Danke (BBV).

Entstehen sollen vor allem Wohnblöcke mit zwei bis drei Geschossen plus Dachgeschoss. Statt dreißig – wie ursprünglich geplant – könnten vierzig Prozent davon Sozialwohnungen werden. „Wir brauchen das dringend“, sagte etwa Uli Schmetz (SPD). Er befürwortete, dass mehr gebaut werden soll. Bereits jetzt wies er aber darauf hin: „Wenn dort so viele Menschen wohnen sollen, braucht das Viertel eine eigene Kita.“ Außerdem müsse man einen Fußweg schaffen, der von Neulindach ins etwa 1,4 Kilometer entfernte Stadtzentrum führt. Auch die Anbindung durch den MVV sei extrem wichtig. Seine Fraktions-Kollegin Gabriele Fröhlich regte außerdem an, dass es einen Quartiersplatz als öffentlichen Treffpunkt für die Bewohner geben müsse.

Markus Droth war die Anzahl der Wohnungen dagegen zu hoch. Man müsse auch an die Folgekosten denken, beispielsweise bedeuteten mehr Menschen auch mehr Bedarf an Schulklassen. Karl Danke meinte, Bruck müsse nicht den Siedlungsdruck Münchens auffangen. Auch deshalb plädierte er dafür, dass die Stadt die Wohnungen komplett selbst baut – nur für Brucker. Bisher denkt man über einen Investor nach. „Uns gehört dort nur sehr wenig des Areals selbst, aber wenn die Stadt Bauland ausweist, hat sie auch Einfluss darauf, was errichtet wird“, erklärte Stadtbaumeister Martin Kornacher daraufhin.

Die Firma Grimmplatten ist seit 1970 im Brucker Norden ansässig. Das Unternehmen produziert und verkauft Bodenbeläge wie beispielsweise Pflastersteine. Bereits 2010 war der Geschäftsführer auf die Stadt zugegangen. Er will sein Unternehmen verkleinern und umsiedeln. Auch, weil die Wohnbebauung mittlerweile sehr dicht an das Areal herangerückt ist. Nun soll die Verwaltung mit den neu ausgearbeiteten Eckdaten und der höheren Anzahl an Wohnungen weiter planen.

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