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Im Ost-Kreis

Metzger als Mörder verunglimpft

 Die Schaufenster zweier Metzgereien im östlichen Landkreis sind am Wochenende beschmiert worden. „Mörder“ stand da zu lesen. Besteht ein Zusammenhang mit den Vorkommnissen im Brucker Schlachthof?

Landkreis – Einer der Metzger hat mit einem Schreiben, das dem Tagblatt vorliegt, auf die Beschimpfung reagiert. Die Beschmierung mache ihn traurig, heißt es da. Seine Metzgerei beziehe ihre Tiere von umliegenden Bauern. „Jeder ist uns persönlich bekannt.“ Sein Betrieb produziere gesunde Lebensmittel für regionale Kunden. Der Metzger plädiert für die regionale Versorgung mit kurzen Wegen. Er beklagt, dass anständige Handwerksbetriebe durch die Schmierer beleidigt werden, gleichzeitig das 99-Cent-Schnitzel aber gerne erworben werde. Aus diesem Preis jedoch resultiere die Notwendigkeit „abstrus großer Schlacht- und Verarbeitungsfabriken“, die dann wiederum ignoriert werde.

Der Metzger hofft darauf, dass Kunden bewusst einkaufen. Dabei hülfen auch Vegetarier oder Veganer, weil diese sich mit einer bewussten Ernährung auseinandersetzten. Desweiteren plädiert der Metzger für eine faire Schlachthof-Debatte. Eine komplette Videoüberwachung übrigens wünsche er niemandem.

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