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Bis 2019 wird sich die Deutsche Bahn um das S-Bahn-Netz der Landeshauptstadt kümmern - danach wird es wieder eine Ausschreibung geben.

Vertragsänderung 2019

S-Bahn: Einnahmen sollen in der Region bleiben

Fürstenfeldbruck - Die Fahrgelderlöse der S-Bahn München sollen künftig in der Region bleiben und nicht mehr nach Berlin abfließen.

Dieses so genannte Brutto-Prinzip soll ab dem Jahr 2019 greifen. Landtags-Vizepräsident Reinhold Bocklet begrüßt das. Er rechnet, dass dem Freistaat beziehungsweise der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) dann im Jahr – auch dank des prognostizierten Bevölkerungszuwachses – eine Summe von etwa 50 Millionen Euro zufließen werde.

Diese Mittel könnten in Zukunft gezielt zur Qualitätsverbesserung im Münchner S-Bahn-System eingesetzt werden. Bocklet: „Das ist ein Meilenstein.“

Eigentlich endet der geltende Vertrag mit der Bahn im Jahr 2017. Wie Bocklet berichtet, war der Landtag aber wegen des Aufwands der Vertragsumstellung mit einem zweijährigen Übergangsvertrag ab Januar 2018 einverstanden, dem ab Dezember 2019 der neue Vertrag folgen soll. Gleichzeitig soll durch Anreize sichergestellt werden, dass das dann beauftragte Eisenbahnunternehmen Anstrengungen unternimmt, um bestmögliche Qualität zu erbringen. Klar sei aber auch, so Bocklet, dass eine Konkurrenz-Ausschreibung für die Zeit während des Baus der zweiten Röhre technisch nicht möglich sei. (st)

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