Millionen-Hilfe für Hochwasser-Opfer

Fürstenfeldbruck - Nach dem Hochwasser ist schnelle Hilfe nötig: Der Landkreis hat bislang um die 850 000 Euro Sofortgeld an Betroffene ausbezahlt. Weitere Summen folgen.

Als Anfang Juni der Starzelbach und die Maisach über ihre Ufer traten, hinterließen die Wassermassen große Schäden. Natürlich ist das Ausmaß der Flut nicht mit der Katastrophe in anderen Regionen Deutschlands zu vergleichen - trotzdem aber ging vieles unwiederbringlich kaputt. Gerade in Olching und Eichenau hatten etliche Bürger vollgelaufene Keller und ähnliches zu beklagen.

721 Anträge auf Sofortgeld sind bislang beim Landratsamt eingegangen. 693 davon kamen von Privatleuten, 24 von Gewerbetreibenden, zwei von Landwirten und zwei von Vereinen, wie Behördensprecherin Pia Schmahl schildert. 630 dieser Anträge sind bearbeitet, es kommen aber auch täglich neue dazu.

Ein kleiner Rückstau, so Pia Schmahl, sei deshalb schon zu verzeichnen, alle Anfragen würden aber so schnell wie möglich abgearbeitet. Der Landkreis hat bislang 1,2 Millionen Euro vom Freistaat zugewiesen bekommen, davon sind 850 000 Euro bereits an die Bürger geflossen. Die Überweisung ist je Fall auf 1500 Euro gedeckelt.

Parallel zum Sofortgeld gibt es auch die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung via Soforthilfe zu bekommen. Hier ist das Verfahren anders als beim komplett unbürokratischen Sofortgeld etwas schwieriger. Denn wer Geld braucht, muss nachweisen, dass das, was beschädigt wurde, zumindest versicherungsfähig gewesen wäre, wenn es faktisch auch nicht versichert war. Bislang sind hier 23 Anträge eingegangen, wobei Pia Schmahl mit etlichen weiteren rechnet. Diese Hilfe ist auf 5000 Euro je Privathaushalt gedeckelt.

Anträge

Mehr über die Antragsstellung im Internet unter der Adresse www.lra-ffb.de.

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