Ministerin Huml (2.v.l.) ehrte Doris Steinerstauch (2.v.r.) im Beisein von Vize-Landrätin Martina Drechsler (l.) und der Olchinger Sozialreferentin Gerlinde Zachmann.

Weißer Engel

Ministerin zeichnet Hospizhelferin aus

Olching - Die Stadt hat jetzt einen "Weißen Engel". Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat die gleichnamige Auszeichnung an Doris Steinerstauch verliehen.

Steinerstauch ist seit 2008 in der Hospizhelfergruppe der Abteilung Palliativmedizin im Klinikum Fürstenfeldbruck tätig und begleitet Menschen und deren Angehörige in der letzten Lebensphase. Als Hospizhelferin bringe sie die Bereitschaft mit, sich selbst und ihre eigene Lebensgeschichte zu reflektieren und sich intensiv mit dem Thema Sterben und Tod auseinanderzusetzen, würdigte Huml in der Laudatio. Dabei lasse Steinerstauch regelmäßig in Schulungen und Supervisionen ihr Kommunikationsverhalten, ihre Wahrnehmungsfähigkeit, ihre Selbstfürsorge sowie ihre Kooperations- und Teamfähigkeit schulen.

Eine ihrer Stärken sei es, Patienten, Angehörigen, aber auch dem Pflegepersonal gut zuzuhören. „Mit ihrem ruhigen Wesen und ihrer großen fachlichen Kompetenz ist sie eine Bereicherung für die Palliativstation“, so die Ministerin. Neben der Hospizarbeit ist Steinerstauch auch bei der Olchinger Tafel und im Rahmen von Altenheimbesuchen ehrenamtlich tätig.

Die Auszeichnung „Weißer Engel“ wird an beispielgebende Personen verliehen, die sich langjährig und regelmäßig im Gesundheits- und Pflegebereich ehrenamtlich engagiert haben. Im Bereich der Pflege wird der „Weiße Engel“ insbesondere an Personen verliehen, die sich durch vorbildhafte häusliche Pflege verdient gemacht haben. Neben Steinerstauch hat Huml im eisernen Haus am Schloss Nymphenburg neun weitere Oberbayern als "Weiße Engel" ausgezeichnet.

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